Breit­band-Vor­stoß droht zu ver­san­den“

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Breit­band-Vor­stoß droht zu ver­san­den“

Der Bund gibt dem Breit­band­aus­bau einen wei­te­ren Anschub: Von dem spe­zi­el­len 350 Mil­lio­nen Euro-För­der­pro­gramm sol­len unter­ver­sorg­te Gewer­be- und Indus­trie­ge­bie­te sowie Häfen pro­fi­tie­ren. Der Netz­aus­bau wird vom Bund zur Hälf­te geför­dert – jedoch ist die Betei­li­gung in Bran­den­burg bis­her noch gering. Die Mär­ki­sche Oder­zei­tung berich­te­te dar­über am 31.01.2017 auf ihrer Inter­net­sei­te mit dem Arti­kel „Breit­band-Vor­stoß droht zu ver­san­den“

Einen Aus­zug aus dem Arti­kel erhal­ten Sie nach­fol­gend. Den voll­stän­di­gen Arti­kel kön­nen Sie gern auf der Inter­net­sei­te der Mär­ki­schen Oder­zei­tung unter dem fol­gen­den Link lesen: https://www.moz.de/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1548556/

Aus dem Arti­kel:

(…)  „Schnel­les Inter­net ist ein Stand­ort- und Ansied­lungs­fak­tor“, weiß Alex­an­der Gall­rein, Spre­cher der Zukunfts­agen­tur Bran­den­burg (ZAB) in Pots­dam. (…)

Das hat sich auch der Bund gedacht und vor weni­gen Tagen ein För­der­pro­gramm über 350 Mil­lio­nen Euro auf­ge­legt, von dem unter­ver­sorg­te Gewer­be- und Indus­trie­ge­bie­te sowie Häfen pro­fi­tie­ren sol­len. Die Eck­punk­te: 50 Pro­zent För­de­rung, Höchst­be­trag pro Pro­jekt eine Mil­li­on Euro und eine Betei­li­gung am Netz­aus­bau von min­des­tens 80 Pro­zent der ansäs­si­gen Grund­stücks­ei­gen­tü­mer mit einem Eigen­an­teil von 2000 Euro.

All das ist kom­bi­nier­bar mit exis­tie­ren­den För­der­pro­gram­men der Län­der. Eine her­vor­ra­gen­de Chan­ce sei das, freut sich der ucker­mär­ki­sche CDU-Bun­des­po­li­ti­ker Jens Koep­pen über den Coup und mahnt zur Eile. Denn För­der­an­trä­ge wer­den nach dem soge­nann­ten Wind­hund­ver­fah­ren bear­bei­tet, für den der Antrags­ein­gang ent­schei­dend ist. „Wo ich auch bei Neu­jahrs­emp­fän­gen auf­ge­taucht bin, über­all habe ich Kla­gen über die unzu­rei­chen­de Breit­band­ver­sor­gung gehört“, dach­te Koep­pen, dass das Son­der­pro­gramm aus dem Minis­te­ri­um von Ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt (CSU) genau ins Schwar­ze trifft. Alle Gewer­be­ge­bie­te und Kom­mu­nen habe er ange­schrie­ben und mit der Nase auf die Mil­lio­nen­aus­schüt­tung gesto­ßen.

Die Reso­nanz war ent­täu­schend“, gibt Koep­pen zu. Von „Das Geld ist bestimmt schon weg“ bis hin zu „Wir bekom­men doch sowie­so nichts ab“ sei­en die Reak­tio­nen gewe­sen. „So etwas ist fatal, weil dann im Nach­hin­ein das Bun­des­mi­nis­te­ri­um sagt: „Bei dem gerin­gen Echo brau­chen wir so ein Pro­gramm wohl doch nicht'“, ärgert sich Koep­pen. Und weil sich ande­re Bun­des­län­der schnel­ler auf das Geld stür­zen könn­ten, was dann wie­der­um die vor­ge­fass­te Mei­nung unter­maue­re, der Osten bekom­me mal wie­der nichts ab vom gro­ßen Kuchen.

(..) „Bis­lang sind die Kom­mu­nen bei der Antrag­stel­lung etwas zurück­hal­tend“, bestä­tigt Minis­te­ri­ums­spre­che­rin Andrea Bey­er­lein am Mon­tag. Das sei scha­de, denn man müs­se jede Gele­gen­heit nut­zen, um die Situa­ti­on bei der Breit­band­ver­sor­gung zu ver­bes­sern. „Wir rufen des­halb auf, sich an die­sem Son­der­pro­gramm zu betei­li­gen“, betont Bey­er­lein und sagt Hil­fe von Exper­ten aus dem Minis­te­ri­um zu.“

Quel­le: www.moz.de, 31.01.2017

Bild © Jens Koep­pen

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