Brüssow zu Besuch in Berlin

Brüssow zu Besuch in Berlin

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50 politisch interessierte Mitglieder und Freunde der Kirchengemeinde Brüssow besuchten kürzlich in Begleitung von Pfarrer Matthias Gienke die Bundeshauptstadt. Auf Einladung von Jens Koeppen, in Kooperation mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, konnte wieder eine zweitägige Informationsfahrt nach Berlin angeboten werden, bei der die Stadt insbesondere unter dem Schwerpunkt „Politik in Geschichte und Gegenwart“ näher erkundet werden konnte.

„Politische Bildung wird bei diesen Fahrten kompakt, aber dennoch interessant, unterhaltsam und abwechslungsreich angeboten. Zudem ist es eine gute Gelegenheit, meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter einmal direkt vor Ort zeigen und erklären zu können und damit ein Stück weit nachvollziehbarer und transparenter zu machen.“, so Jens Koeppen.

Zum Auftakt wurde zunächst der Deutsche Bundestag besucht. Hier empfing Jens Koeppen seine Gäste in einem Ausschusssaal des Paul-Löbe-Hauses zum Gespräch. Jeweils am  Mittwoch in Sitzungswochen des Parlaments tagen in dieser Liegenschaft die Fachausschüsse. So berichtete Jens Koeppen zunächst über seine Arbeit in den Ausschüssen für Wirtschaft und Energie, Digitale Agenda sowie Verkehr und digitale Infrastruktur. Im Anschluss wurden auch regionale Themen, wie die von der brandenburgischen Landesregierung geplante Kreisgebietsreform, oder das von Jens Koeppen geforderte Moratorium für den Ausbau von Windkraftanlagen besprochen und diskutiert.

Nach einem offiziellen Fototermin begleitete der Abgeordnete seine Gäste ins Reichstagsgebäude, wo die Gruppe einen Vortrag zu Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments auf der Besuchertribüne im Plenarsaal besuchte und im Anschluss die Kuppel und Dachterrasse näher in Augenschein nehmen konnte.

Am Nachmittag wurde das Bundes-Umweltministerium besucht. Hier konnten sich die Gäste über das Ministerium, seine Abteilungen sowie nachgeordnete Behörden informieren und mit einer Referentin über Aufgaben, Arbeitsweise und über aktuelle Fragen in der Umweltpolitik sprechen.  Eine kurze Haus-Runde führte die Gäste an ein Stück Berliner Mauer, welches direkt an seinem ursprünglichen Standort heute im neuen Gebäude des Ministeriums steht und hier an die Teilung der Stadt und des Landes erinnert.

Auf dem Besuchsprogramm der beiden Tage standen auch zwei Stadtrundfahrten, durch die City Ost und die City West, jeweils an politischen Punkten orientiert sowie der Besuch der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland. In einem anschaulichen, unterhaltsamen und informativen Vortrag mit Videobeiträgen erfuhren die Gäste viel über dieses wunderschöne Land, seine Geschichte, die Wirtschaft und die vielfältigen Beziehungen zu Deutschland.

Außerdem hatten die Gäste die Gelegenheit, die Gedenkstätte Berliner Mauer zu besuchen. Die Gedenkstätte Berliner Mauer erstreckt sich beiderseits der Bernauer Straße. Auf dem ursprünglich in Ost-Berlin gelegenen Grenzstreifen ist im Freien die Ausstellung zur Geschichte der Teilung, exemplarisch dargestellt am Beispiel der Bernauer Straße, zu sehen.  Anhand der Mauerreste und Spuren der Grenzsperren sowie der Dokumentation der dramatischen Ereignisse an diesem Ort, wird die Geschichte der Teilung nachvollziehbar. Zum Gedenkstättenareal gehören auch ein Besucher- und Dokumentationszentrum sowie die Kapelle der Versöhnung.

 Bilder © Jens Koeppen

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