Bun­des­för­der­mit­tel für die Bor­sig­hal­le in Ebers­wal­de und die Hyper­scha­le in Tem­plin

In Ber­lin – DRK Prenz­lau zu Besuch
27. Juni 2017
In Ber­lin – DRK Prenz­lau zu Besuch
27. Juni 2017

Bun­des­för­der­mit­tel für die Bor­sig­hal­le in Ebers­wal­de und die Hyper­scha­le in Tem­plin

— Bund sichert rund 370.000 Euro zu —

Ich freue mich, dass sich der Bund ent­schie­den hat, zwei bedeu­ten­de Bau­denk­mä­ler im Bar­nim und in der Ucker­mark erneut zu för­dern. Wie Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Moni­ka Grüt­ters mir mit­teil­te, wird der Bund im Jahr 2017 den Erhalt und die Restau­rie­rung der Bor­sig­hal­le in Ebers­wal­de mit bis zu 177.701 Euro unter­stüt­zen. Für die Arbei­ten an der Tem­pli­ner Hyper­scha­le wer­den bis zu 186.667 Euro bereit­ge­stellt.

Die Bor­sig­hal­le wur­de im Jahr 2014 zum natio­nal wert­vol­len Kul­tur­denk­mal erklärt und erhielt bereits in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren Bun­des­för­der­mit­tel. Auch der Erhalt und die Sanie­rung der Hyper­scha­le in Tem­plin wur­de schon im Jahr 2015 mit För­der­mit­teln des Bun­des unter­stützt.

Eine erneu­te Zusa­ge einer För­de­rung aus dem Etat der Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin – das sind her­vor­ra­gen­de Nach­rich­ten für alle in der Regi­on, die sich für den Erhalt die­ser bei­den her­aus­ra­gen­den Bau- und Indus­trie­denk­mä­ler seit lan­gem ein­set­zen und ihnen mit neu­en Kon­zep­ten und Nut­zungs­ide­en, sowie Enga­ge­ment und viel per­sön­li­chem Ein­satz zu neu­em Leben ver­hel­fen wol­len. Für die Städ­te bedeu­tet das zugleich eine Auf­wer­tung und Zunah­me der Attrak­ti­vi­tät des Stadt­bil­des. Für Gäs­te und Besu­cher lohnt sich ein Besuch dann noch ein­mal mehr!

Das Denk­mal­pfle­ge­pro­gramm „Natio­nal wert­vol­le Kul­tur­denk­mä­ler“ besteht bereits seit 1950 und stellt somit das ältes­te Denk­mal­schutz­pro­gramm des Bun­des dar. Bis 2016 konn­ten allein über die­ses Pro­gramm 650 Kul­tur­denk­mä­ler mit einem Gesamt­vo­lu­men von rund 35 Mil­lio­nen Euro in ganz Deutsch­land erhal­ten und restau­riert wer­den.

Bild © Jens Koep­pen

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