Bundesfördermittel für die Uckermärkischen Bühnen Schwedt

Bundesfördermittel für die Uckermärkischen Bühnen Schwedt

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Ich freue mich sehr, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters mir, meinem Brandenburger Kollegen aus dem Europäischen Parlament, Dr. Christian Ehler, und dem Intendanten der Uckermärkischen Bühnen, Reinhard Simon, mitgeteilt hat, dass sie im Rahmen des Förderprogramms „Reformationsjubiläum 2017“ eine Förderentscheidung zugunsten der Uckermärkischen Bühnen getroffen hat. Das Musikprojekt „LUTHER – ZWISCHEN LIEBE, TOD UND TEUFEL“ wird mit Bundesmitteln bis zu 65.388 Euro unterstützt. Das sind hervorragende Neuigkeiten für das gesamte Team der Uckermärkischen Bühnen und natürlich vor allem auch für die kulturinteressierten Menschen der gesamten Region. Die Uckermärkischen Bühnen sind ein Theater mit einem eigenen, erstklassigen Ensemble. Das Theater bietet eine große Programm-Vielfalt und hat sich vor allem einen Namen mit seinen wunderbaren Eigenproduktionen gemacht, die weit über die Grenzen der Uckermark hinaus bekannt sind. Schwedt ist durch sein Theater längst zum wichtigsten und kreativsten Kulturstandort im Nordosten Brandenburgs geworden. Kunst und Kultur sind wichtige Standortfaktoren und touristische Anziehungspunkte. So wird die neue Produktion nicht nur ein großartiges Ereignis für die Uckermärker, sondern sicher auch wieder viele Besucher von nah und fern anziehen. Die Förderung des Musical-Projektes durch die Kulturstaatsministerin ist gut angelegtes Geld – davon werden sich die Besucher der Uckermärkischen Bühnen im Lutherjahr überzeugen können!

Dr. Christian Ehler: „Ich freue mich außerordentlich, dass das Musikprojekt der Uckermärkischen Bühnen Schwedt im Rahmen des Förderprogramms „Reformationsjubiläum 2017″ eine Förderung erhält. Dies honoriert das großartige Engagement dieses herausragenden Kulturstandorts im Nordosten Brandenburgs. Das Projekt symbolisiert die deutsch-polnische Kulturkooperation und ist meines Erachtens gerade in der aktuellen Situation ein positives Signal für den europäischen Gedanken als einer konfessionsübergreifenden, gemeinschaftsstiftenden Idee. Insbesondere das Interesse der polnischen Partner an einer Auseinandersetzung mit Reformationsideen und -bestrebungen im Hinblick auf die etablierten Kirchen verspricht darüber hinaus einen politischen und höchst spannenden Gegenwartsbezug und ich freue mich über die Gelassenheit im Umgang mit diesem Thema. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch meinem polnischen EVP-Fraktionskollegen Jerzy Buzek, der das Projekt mit befürwortet und unterstützt hat.“

Reinhard Simon: „Das Pop-Musical LUTHER – ZWISCHEN LIEBE, TOD UND TEUFEL wird für uns DAS Highlight des Sommers werden. Wir bedanken uns recht herzlich für die finanzielle Unterstützung und können jetzt schon versprechen, dass wir den großen Reformator auf ungewöhnliche und überraschend moderne Art und Weise auf die Bühne bringen werden. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und wir freuen uns  auf die Uraufführung am 24. Juni um 20 Uhr. Der große Martin Luther wird unsere wunderschöne Odertalbühne in Schwedt erobern – und das auch mal rappend, mal rockig und mal melodiös, es wird ein unterhaltsamer Ausflug in die Geschichte für die ganze Familie.“

Das Musical stammt aus der Feder des erfolgreichen Berliner Autorenteams Thomas Zaufke (Kompositionen) und Ulrich Michael Heissig (Libretto). Es singen, spielen und tanzen das Ensemble der Uckermärkischen Bühnen Schwedt zusammen mit Studierenden der Musikakademie Gdańsk, live begleitet von der Band takayo.

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 31.12.2016 über die guten Nachrichten für die Uckermärkischen Bühnen mit dem Artikel „Bund fördert neues Musical“. Den vollständigen Artikel können sie unter http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1541204 lesen. Einen kurzen Auszug aus dem Artikel erhalten Sie nachfolgend:

„(…) Am Theater herrscht große Freude. „Wir bedanken uns herzlich und versprechen jetzt schon, dass wir den großen Reformator Luther auf ungewöhnliche und überraschend moderne Art und Weise auf die Bühne bringen“, sagt Intendant Reinhard Simon. ( …) Zu den ersten, die von der Zusage der Fördermittel erfahren haben, gehört der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen aus Schwedt. „Das sind hervorragende Neuigkeiten“, freut er sich und bezeichnet die Uckermärkischen Bühnen als Theater mit einem eigenen, erstklassigen Ensemble. Er lobt dessen Programmvielfalt und Ausstrahlung über die Grenzen der Uckermark hinaus. „Schwedt ist durch sein Theater zum wichtigsten und kreativsten Kulturstandort im Nordosten Brandenburgs geworden. Die Förderung des Musicals-Projektes ist gut angelegtes Geld. (…)“

Quelle: www.moz.de, 31.12.2016

 Bild © www.theater-schwedt.de

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