Bundesregierung ermöglicht Public Viewing bis zum Abpfiff

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Bundesregierung ermöglicht Public Viewing bis zum Abpfiff

Zur Fußball-Welt­meis­ter­schaft 2018 wird es auch bei späten Anstoßzeit­en wieder möglich sein, die Spiele auf Großlein­wän­den im Freien zu ver­fol­gen. Das Bun­desk­abi­nett beschloss eine Verord­nung, die während der Wet­tkämpfe Aus­nah­men von den gel­tenden Lärm­schutz-Regeln zulässt.

Am 14. Juni ist es soweit: Die Fußball-Welt­meis­ter­schaft in Rus­s­land begin­nt. Um 21 Uhr wird in Moskau die Auf­tak­t­par­tie Rus­s­land gegen Sau­di-Ara­bi­en angep­fif­f­en. Die deutsche Mannschaft trifft am 17. Juni in ihrem ersten Spiel nach­mit­tags in Moskau auf Mexiko. Mil­lio­nen Fußball­fans freuen sich auf das Ereig­nis. Auf Fan­meilen und in Fußbal­lkneipen wollen sie die Spiele gemein­sam mit anderen ver­fol­gen. Doch manche Fußball­spiele enden erst nach 22 Uhr und dürften nach dem üblichen nächtlichen Lärm­schutz nicht im Freien über­tra­gen wer­den.

Das Kabi­nett hat nun für die Zeit der WM eine Verord­nung beschlossen, die ermöglicht, aus­nahm­sweise den nächtlichen Lärm­schutz zu lock­ern. Damit erweit­ert die Bun­desregierung den Spiel­raum der Kom­munen, Pub­lic View­ing auch für die Spiele zuzu­lassen, die erst nach 20 Uhr angep­fif­f­en wer­den. Die kom­mu­nalen Behör­den entschei­den im Einzelfall, ob eine Aus­nahme vor­liegt. Hier­bei geht es jew­eils um die Abwä­gung zwis­chen dem öffentlichen Inter­esse an der Fernse­hüber­tra­gung und dem Schutz betrof­fen­er Anwohn­er. Die Verord­nung tritt am Tag nach der Verkündi­gung im Bun­des­ge­set­zblatt in Kraft und wird bis zum 31. Juni 2018 gel­ten.

Bild © Jens Koep­pen

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