Bun­des­tag beschließt wei­te­re Aus­set­zung des Fami­li­en­nach­zugs

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Bun­des­tag beschließt wei­te­re Aus­set­zung des Fami­li­en­nach­zugs

Der Bun­des­tag hat kürz­lich die wei­te­re Aus­set­zung des Fami­li­en­nach­zugs für Men­schen mit ein­ge­schränk­tem Schutz­sta­tus bis Ende Juli die­ses Jah­res beschlos­sen. Nach dem Geset­zes­be­schluss wird die zwei­jäh­ri­ge Aus­set­zung des Fami­li­en­nach­zugs zu sub­si­di­är schutz­be­rech­tig­ten Flücht­lin­gen, die am 16. März aus­läuft, längs­tens bis zum 31. Juli 2018 ver­län­gert.

Ab dem 1. August sol­len danach aus huma­ni­tä­ren Grün­den monat­lich ins­ge­samt 1.000 Ehe­part­nern sowie min­der­jäh­ri­gen Kin­dern sub­si­di­är Geschütz­ter bezie­hungs­wei­se Eltern sub­si­di­är geschütz­ter Min­der­jäh­ri­ger eine Auf­ent­halts­er­laub­nis erteilt wer­den kön­nen. Der Para­graf 22 des Auf­ent­halts­ge­set­zes, wonach Aus­län­dern aus drin­gen­den huma­ni­tä­ren Grün­den eine Auf­ent­halts­er­laub­nis erteilt wer­den kann, soll davon eben­so unbe­rührt blei­ben wie der Para­graf 23, der bestimmt, dass obers­te Lan­des­be­hör­den aus huma­ni­tä­ren Grün­den die Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis anord­nen kön­nen.

Bild © Jens Koep­pen

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