Die Zukunft des Finowkanals jetzt nicht aufs Spiel setzen!

Die Zukunft des Finowkanals jetzt nicht aufs Spiel setzen!

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Der Bund steht zu seinen Zusagen, die Region darf jetzt die Verhandlungen nicht scheitern lassen. Ich appelliere eindringlich, den Erhalt der Schiffbarkeit des Finowkanals jetzt nicht aufs Spiel zu setzen.

Dem Bund ist die Bedeutung des Wassertourismus für die Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, seit langem bekannt. Das wird durch die neue Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die kürzlich vorgelegt wurde, nun noch einmal erneut bekräftigt.

Für den dauerhaften Erhalt der Schiffbarkeit des Finowkanals liegt vom Bund  ein sehr gutes Angebot vor. Der Bund wird sich mit 50 Prozent der Kosten an der Sanierung aller Schleusen beteiligen. Alternativ besteht auch die Möglichkeit einer kompletten Übernahme durch die Region – der Bund würde dafür einmalig 75 Millionen Euro bereitstellen.

Das ist Tourismusförderung der 1. Klasse. Mehr Mittel oder ein anderes Angebot sind nicht zu erwarten. Die Region darf sich jetzt nicht „verpokern“ und diese einmalige Chance vertun.

Es wird kein besseres, oder zu einem späteren Zeitpunkt anderes, Angebot des Bundes geben. Wenn die Verhandlungen jetzt scheitern, ist das Pilotprojekt Finowkanal endgültig tot.

Jetzt einen Rückzieher zu machen, wäre für die gesamte Finowkanal-Region und die Weiterentwicklung touristischer Nutzungskonzepte ein absolutes Desaster.

Bild © Jens Koeppen

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