Digi­ta­li­sie­rung bie­tet neue Chan­cen für die beruf­li­che Bil­dung

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Digi­ta­li­sie­rung bie­tet neue Chan­cen für die beruf­li­che Bil­dung

Die Geschwin­dig­keit der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on ist beein­dru­ckend. Und sie erreicht immer mehr Lebens­be­rei­che. Sie ver­än­dert, wie wir leben, kom­mu­ni­zie­ren – und arbei­ten. Und sicher ist: Neue Arbeits­wel­ten erfor­dern neue Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te. Hier muss Bewähr­tes mit Inno­va­ti­vem ver­bun­den wer­den.

Unter dem Dach von Berufs­bil­dung 4.0 bün­delt das Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten.

a) So unter­stützt das Minis­te­ri­um die über­be­trieb­li­chen Berufs­bil­dungs­stät­ten dabei, digi­ta­le Gerä­te für die Fach­kräf­teaus­bil­dung anzu­schaf­fen. Denn um wei­ter­hin ein hoch­wer­ti­ges Aus­bil­dungs­ni­veau zu sichern, müs­sen die Berufs­bil­dungs­stät­ten neue tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig in die Aus­bil­dung inte­grie­ren.

b) Geför­dert wird zudem der Ein­satz digi­ta­ler Medi­en in der beruf­li­chen Bil­dung. Digi­ta­le Medi­en bie­ten neue Mög­lich­kei­ten, um Kom­pe­ten­zen pra­xis­ori­en­tiert zu ver­mit­teln. Sie bie­ten aber auch Mög­lich­kei­ten für die Inklu­si­on von Men­schen mit Behin­de­run­gen – in der beruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung, aber auch in der Arbeits­welt ins­ge­samt.

c) Ver­bes­sert wer­den auch die Mög­lich­kei­ten zur Wei­ter­bil­dung. Lebens­lan­ges Ler­nen ist die Grund­la­ge, um den digi­ta­len Wan­del zu meis­tern. Der För­der­schwer­punkt „Inno­va­ti­ve Ansät­ze zukunfts­ori­en­tier­ter beruf­li­cher Wei­ter­bil­dung“ unter­sucht die ver­än­der­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­an­for­de­run­gen und Wei­ter­bil­dungs­er­for­der­nis­se, die sich aus der Digi­ta­li­sie­rung erge­ben. Dazu zäh­len auch die Poten­zia­le digi­ta­ler Medi­en für das selbst­or­ga­ni­sier­te, lebens­lan­ge Wei­ter­ler­nen.

d) Nicht zuletzt gibt es die gemein­sa­me Initia­ti­ve „Fach­kräf­te­qua­li­fi­ka­tio­nen und Kom­pe­ten­zen für die digi­ta­li­sier­te Arbeit von mor­gen“. Sie wur­de vom Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und vom Bun­des­in­sti­tut für beruf­li­che Bil­dung (BIBB) gemein­sam gestar­tet. Zusam­men mit Unter­neh­men, Ver­bän­den und Sozi­al­part­nern wer­den aus­ge­wähl­te Beru­fe ver­schie­de­ner Berufs­fel­der ana­ly­siert.

Ziel ist es, früh­zei­tig ver­än­der­te Anfor­de­run­gen an die Qua­li­fi­ka­ti­on der Fach­ar­bei­te­rin­nen und Fach­ar­bei­ter zu erken­nen und ent­spre­chen­de Hand­lungs­emp­feh­lun­gen abzu­lei­ten. Außer­dem hat das BMBF das For­schungs­pro­gramm „Zukunft der Arbeit“ auf­ge­legt. In den Pro­jek­ten wer­den neue Kon­zep­te ent­wi­ckelt, wie Arbeit orga­ni­siert und gestal­tet wer­den kann. In der betrieb­li­chen Pra­xis wer­den sie dann erprobt. Es geht zum Bei­spiel um ver­än­der­te Kom­pe­tenz­an­for­de­run­gen, um Prä­ven­ti­on und Gesund­heits­schutz. Die Ergeb­nis­se kön­nen dazu bei­tra­gen, Stan­dards für die Arbeits­wel­ten der Zukunft zu ent­wi­ckeln.

Bild © Jens Koep­pen

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