Ende der Kreis­ge­biets­re­form ist gut für Bran­den­burg!

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Ende der Kreis­ge­biets­re­form ist gut für Bran­den­burg!

— Sieg der Ver­nunft! Jetzt: Kom­mu­na­le Ebe­ne stär­ken und Pro­ble­me ernst­haft abar­bei­ten! Run­der Tisch für Zukunfts­ent­schei­dun­gen —

Der direkt gewähl­te CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Ucker­mark und Bar­nim Jens Koep­pen erklär­te zum Ver­zicht auf die Kreis­ge­biets­re­form im Land Bran­den­burg:

Das Ende der Kreis­ge­biets­re­form ist gut für Bran­den­burg. Ganz klar: Hier haben end­lich die Ein­sicht und die Ver­nunft gesiegt. Die Bür­ger Bran­den­burgs haben mit ihrem Wider­stand die rot-rote Lan­des­re­gie­rung zum Ein­len­ken gebracht. Bran­den­burg kann ohne die Zer­stö­rung der bis­he­ri­gen Kreis­struk­tu­ren gut auf­ge­stellt wer­den. Eine Funk­tio­nal- und Ver­wal­tungs­re­form sowie die Stär­kung der Zusam­men­ar­beit unse­rer Krei­se wer­den immense Kräf­te frei­set­zen. Gera­de die neu­en Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung müs­sen für ein moder­nes Bran­den­burg end­lich genutzt wer­den!

Jens Koep­pen wei­ter: “Es wur­de seit 2015 viel Zeit und Kraft mit dem Fest­hal­ten an einer Reform ver­tan, die nur gekos­tet hät­te und deren Nut­zen nie­mand ernst­haft benen­nen konn­te. Umso ent­schlos­se­ner müs­sen jetzt die in der Zwi­schen­zeit ange­wach­se­nen Pro­ble­me im Land ange­gan­gen wer­den.“

Als Bei­spie­le nann­te Koep­pen die schwin­den­de Akzep­tanz bei der Ener­gie­wen­de, den immensen Unter­richts­aus­fall, die Lücke bei der Breit­band­ver­sor­gung im Land und die wach­sen­de Ver­un­si­che­rung und Angst der Men­schen vor Kri­mi­na­li­tät.

Koep­pen erläu­ter­te: „Bei der Ener­gie­wen­de wird der Wider­stand in den Ort­schaf­ten gegen jedes neue Wind­rad immer grö­ßer. Einer­seits feh­len ver­bind­li­che und akzep­tier­te Abstands­re­ge­lun­gen, ande­rer­seits flie­ßen die Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen der Wind­rad­be­trei­ber oft­mals nicht in kom­mu­na­le Pro­jek­te der betrof­fe­nen Gemein­den, son­dern wer­den durch die Lan­des­ebe­ne will­kür­lich ver­teilt. Bei Ver­än­de­rungs­sper­ren der Kom­mu­nen erteilt die Lan­des­ebe­ne gegen den erklär­ten Wil­len Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen. So wer­den die Men­schen immer mehr in Oppo­si­ti­on zur Ener­gie­wen­de getrie­ben. Ein neu­es Ener­gie­kon­zept fin­det in der rot-roten Koali­ti­on auch kei­ne Eini­gung.“

Wie bei der zukünf­ti­gen Ver­wal­tungs­re­form“, so Koep­pen „brau­chen wir auch im Bereich der Ener­gie­po­li­tik einen Run­den Tisch. Die rot-rote Lan­des­re­gie­rung allei­ne bringt mit ihren Ansät­zen kei­ne Mehr­heit mehr hin­ter sich und ver­schärft so die Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Land. Die Pro­ble­me sind aber zu drin­gend, als dass man sie auf die lan­ge Bank schie­ben kann.“

Bild © Jens Koep­pen

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