Erhalt der Land­krei­se – Zwei­te Stu­fe Volks­be­geh­ren

Unter­wegs in der Regi­on – Gemein­de Ucker­land
28. Juni 2017
Rede im Ple­num des Deut­schen Bun­des­ta­ges
28. Juni 2017

Erhalt der Land­krei­se – Zwei­te Stu­fe Volks­be­geh­ren

Am 16.06.2017 fand im Paul-Wun­der­lich-Haus in Ebers­wal­de der Jah­res­emp­fang des Land­krei­ses Bar­nim statt. Vor 10 Jah­ren wur­de das das Paul-Wun­der­lich-Haus eröff­net und dient seit­dem als Kreis­haus in der Kreis­stadt Ebers­wal­de als Sitz der Kreis­ver­wal­tung. Das ist gut so – und soll auch so blei­ben. Und zwar ein­zig und allein für den Bar­nim.

Koope­ra­tio­nen und Zusam­men­ar­beit ja – das unter­stüt­ze ich als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter von Ucker­mark und Bar­nim aus­drück­lich –  aber kei­ne teu­re Zwangs­fu­sio­nie­rung von Land­krei­sen gegen den Wil­len der Bür­ger! Bar­nim und Ucker­mark müs­sen eigen­stän­di­ge Land­krei­se blei­ben.

Am 29. August wird jetzt die zwei­te Stu­fe auf dem Weg zum Volks­ent­scheid gezün­det: Das Volks­be­geh­ren gegen die von der bran­den­bur­gi­schen Lan­des­re­gie­rung geplan­te Kreis­re­form. Bis Ende  Febru­ar 2018 müs­sen min­des­tens 80.000 Bür­ger das Anlie­gen in ihren Gemein­den oder per Brief­wahl unter­stüt­zen.

In einem ers­ten Schritt wur­den im Rah­men einer Volks­in­itia­ti­ve auf den Stra­ßen bereits 130.000 Unter­schrif­ten gegen das rot-rote Pro­jekt „Kreis­fu­sio­nie­rung“ gesam­melt. Der Land­tag hat in der Fol­ge über das Anlie­gen von CDU, FDP und Frei­en Wäh­lern dis­ku­tiert, den Wil­len der Bür­ger, der sich ein­drucks­voll mit den 130.000 Unter­schrif­ten bele­gen lässt, jedoch gänz­lich igno­riert.

Im Rah­men mei­ner Som­mer­tour wer­de ich wäh­rend der Markt­platz-Sta­tio­nen gern über den aktu­el­len Stand berich­ten und über das wei­te­re Pro­ze­de­re infor­mie­ren.

Wir las­sen uns nicht ent­mu­ti­gen und kämp­fen wei­ter. Das The­ma Kreis­fu­si­on ist noch nicht vom Tisch. Jeder ist herz­lich ein­ge­la­den mit­zu­ma­chen, um das unsin­ni­ge Vor­ha­ben der Lan­des­re­gie­rung doch noch zu stop­pen.

Bil­der © Jens Koep­pen

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