Fal­sches Signal an den Kanu-Sport

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Fal­sches Signal an den Kanu-Sport

– Koep­pen kri­ti­siert Kür­zung von Nach­wuchs­för­de­rung und for­dert vom Bun­des­in­nen­mi­nis­ter eine Rück­nah­me der Kür­zun­gen –

Der bran­den­bur­gi­sche CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Jens Koep­pen kri­ti­siert in einem Schrei­ben an den zustän­di­gen Bun­des­in­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re die Mit­tel­kür­zung für bestehen­de Pro­gram­me im Bereich der Talentent­de­ckung und Talent­ent­wick­lung im Kanu­sport und for­dert die Ent­schei­dung zu revi­die­ren.

Koep­pen schreibt: „Im Ver­band führt die feh­len­de Unter­stüt­zung dazu, dass Nach­wuchs­trai­ner ent­las­sen wer­den und die Chef­trai­ner­stel­le nicht besetzt wer­den kann. Die Kanu­ten waren in Rio de Janei­ro zum sieb­ten Mal in Fol­ge Deutsch­lands erfolg­reichs­ter Som­mer­sport­ver­band. Wäh­rend der Olym­pi­schen Som­mer­spie­le wur­de die Leis­tung unser Kanu­sport­ler und der durch sie bescher­te Medail­len­re­gen für unser Land in ganz Deutsch­land beju­belt. Mit der Redu­zie­rung von Mit­teln für den Kanu­sport und den Weg­fall der Trai­ner­stel­len wird in Kauf genom­men, dass es in kom­men­den Wett­kämp­fen zuneh­mend schwie­rig wird, an bis­he­ri­ge Ergeb­nis­se anzu­knüp­fen.“

Koep­pen macht im Schrei­ben deut­lich: „Nicht allein die Leis­tungs­fä­hig­keit der Sport­ler bringt die Erfol­ge für unse­rer Land, son­dern auch die durch ihre Trai­ner erbrach­te Leis­tung „an den Sport­lern“. Nur gezielt geför­der­te Leis­tung durch her­vor­ra­gen­de Trai­ner mach­te unse­re bis­he­ri­gen Erfol­ge bei Olym­pia mög­lich.“

Koep­pen sag­te zu sei­nem Enga­ge­ment für den Kanu-Sport: „Zwei Olym­pia­sie­ger im Kanu-Sport kom­men aus mei­nem Wahl­kreis, aus mei­nem Hei­mat­ver­ein. Vor Ort in Schwedt wird seit Jahr­zehn­ten eine erst­klas­si­ge Nach­wuchs­ar­beit geleis­tet. Der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch mit den Sport­lern zeigt mir immer wie­der, wie wich­tig eine Kon­ti­nui­tät der Ange­bo­te ist, damit sich die Sport­ler auf ihre Leis­tun­gen kon­zen­trie­ren kön­nen. Das gilt für Ein­stei­ger in den Sport im Kin­der­be­reich und gilt auch für unse­re Olym­pia­teil­neh­mer. Hier kurz vor Weih­nach­ten nach einem so erfolg­rei­chen Olym­pia­jahr dem Kanu-Ver­band Kür­zun­gen zu ver­ord­nen, ist schlicht­weg kon­tra­pro­duk­tiv.“

Sobald dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten die Ant­wort des Minis­ters vor­liegt, wird er erneut die Öffent­lich­keit infor­mie­ren.

Bild © Was­ser­sport PCK Schwedt

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