Feuerwehrrente einführen!

Feuerwehrrente einführen!

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Die Freiwilligen Feuerwehren stellen insbesondere in den ländlichen Regionen eine unverzichtbare Säule in der Gefahrenabwehr dar. Ein starker, schneller und flächendeckender Brandschutz ist nur durch die Freiwilligen Feuerwehren vor Ort sichergestellt.

Oftmals über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten hinweg, unter Gefährdung der eigenen Gesundheit und in den meisten Fällen in der Freizeit, setzen sich die Blauröcke für das Leben ihrer Mit-Bürger und für die Sicherung von deren Eigentum ein. Dazu kommt, dass immer weniger Feuerwehrzüge für den ursprünglichen Einsatzzweck ausrücken, sondern auch für technische Hilfeleistungen, bei schweren Unfällen oder Sturmschäden gerufen werden. Auch in der Jugendarbeit leisten sie ein unvergleichliches Engagement. Die Freiwilligen Feuerwehren sind daher auch in der Zukunft ein unverzichtbarer Partner bei der Brand- und Gefahrenbekämpfung.

Als Anerkennung für die ehrenamtlichen Leistungen sollte den Kameraden und Kameradinnen daher eine so genannte Feuerwehrente nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst gezahlt werden.

Andere Bundesländer machen es vor – sie zahlen eine solche Rente als Wertschätzung für den geleisteten Einsatz, aber auch als Motivation, sich weiterhin in dieser umfangreichen Weise für das Allgemeinwohl und für Menschen in akuter Not einzusetzen. Jeder, der jetzt sofort die Frage nach der Bezahlbarkeit stellt, muss sich im Klaren sein, dass eine flächendeckende Berufsfeuerwehr viel mehr kosten würde und das gesellschaftliche Engagement des Ehrenamtes verloren ginge. Unsere Gesellschaft wäre um eine große Tradition ärmer.

Um die Einführung einer Feuerwehrrente voranzutreiben, haben wir einen entsprechenden Antrag zur Beschlussfassung in den  Kreistag eingebracht.

Der Landrat ist jetzt aufgefordert, nach Abstimmung mit den Trägern des Brandschutzes in den Kommunen und nach dem Vorbild anderer Bundesländer, kurzfristig Verhandlungen mit dem Land Brandenburg zur Einführung einer Feuerwehrrente aufzunehmen.

Bild © Jens Koeppen

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