Hackerangriff

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900.000 Kunden der Telekom ohne Internet und Telefon – die Folgen eines massiven Hackerangriffs?

Die BZ veröffentlichte dazu den Artikel „Nach Hacker-Attacke auf die Telekom – So können sich Telekom-Kunden jetzt schützen“ am 29.11.2016 auf ihrer Internetseite.

Den vollständigen Artikel können Sie unter http://www.bz-berlin.de/ratgeber/computer-technik/so-koennen-sich-telekom-kunden-jetzt-schuetzen lesen. Einen Auszug aus dem Artikel erhalten Sie nachfolgend.

Aus dem Artikel:

„War es der größte Hackerangriff in der Geschichte der Bundesrepublik? Rund 900.000 Kunden der Telekom waren seit Sonntagnachmittag vom Internet abgeschnitten, konnten nicht telefonieren oder mit dem Internet-TV Entertain fernsehen. Und 24 Stunden später waren offenbar immer noch nicht alle Störungen behoben. „Wir gehen davon aus, dass auf die Router von außen Einfluss genommen wurde“, erklärte ein Telekom-Sprecher. Eine massive Attacke hat demnach die Kunden vom Netz abgeschnitten.

So funktionierte der Angriff:

Obwohl es im eigentlichen Telekom-Netz gar keine größeren Störungen gab, bekamen die Router keine Verbindung mehr ins Netz. Offenbar hatten die Angreifer eine Schadsoftware auf die Router gespielt, die die Einwahl verhinderte. Dieses Anmelden passiert normalerweise im Hintergrund, ohne dass es die Nutzer überhaupt merken. Wer hinter dem Angriff steckt, ob wir solche Attacken künftig häufiger befürchten müssen, ist bisher völlig unklar. (…)

Das sagt die Politik:

Die Bundesregierung hat den nötigen Schutz von Datennetzen hervorgehoben. Das sei eine Aufgabe, die Staat, Wirtschaft und die Gesamtgesellschaft sehr ernst nehmen müssten und ernst nähmen, so Regierungssprecher Steffen Seibert.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen erklärte: „Es ist noch nicht bestätigt, dass es ein Hackerangriff war, aber es ist davon auszugehen. Quasi alle Institutionen und alle Unternehmen in Deutschland, aber auch jede Privatperson, können im Visier sein“. (…)“

Quelle: www.bz-berlin.de, 29.11.2016

Bild © Jens Koeppen

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