In Berlin – DRK Prenzlau zu Besuch

In Berlin – DRK Prenzlau zu Besuch

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Auf Einladung von Einladung von Jens Koeppen konnte in Kooperation mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung wieder eine zweitägige Informationsfahrt nach Berlin angeboten werden. 50 politisch interessierte Mitglieder und Freude des DRK aus Prenzlau hatten während dieser beiden Tage die Gelegenheit, die Hauptstadt genauer zu erkunden und insbesondere viele Informationen über das politische Berlin in Gegenwart und Geschichte zu erhalten.

„Es ist das Ziel dieser Informationsfahrten, politische Bildung kompakt, aber dennoch interessant, unterhaltsam und abwechslungsreich anzubieten. Die politische Arbeit kann vor Ort erklärt und gezeigt werden und wird somit für die Bürger transparenter und ein Stück weit mehr „erfahrbar“. Daher freue ich mich immer sehr, wenn ich den Gästen meine Arbeit im Bundestag einmal direkt zeigen kann. Nachfolgend können Sie einen kurzen Bericht über den Besuch lesen – vielleicht bekommt der ein oder andere ja Lust, auch einmal an einer Informationsfahrt nach Berlin teilzunehmen.“

Ein Besuch im Bundestag darf bei einer politischen Bildungsfahrt natürlich nicht fehlen, so dass die uckermärkische Gruppe als erstes Station am Paul-Löbe-Haus machte. In dieser Bundestagsliegenschaft tagen regelmäßig mittwochs in Sitzungswochen die Bundestagsausschüsse. Jens Koeppen empfing hier seine Gäste zum Gespräch. Der Abgeordnete gab einen kurzen Überblick über seine Arbeit im Deutschen Bundestag, im Anschluss gab es zahlreiche Fragen wurde lebhaft zu bundespolitischen Themen, aber auch regionalen Herausforderungen, wie z.B. der von der brandenburgischen Landesregierung geplanten Kreisgebietsreform, diskutiert.

Nach einem offiziellen Fototermin begleitete Jens Koeppen seine Gäste vom Paul-Löbe-Haus durch das unterirdische Tunnelsystem hinüber ins Reichstagsgebäude.

Auf der Besuchertribüne im Plenarsaal hörte die Gruppe einen Informationsvortrag zu Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und besichtigte im Anschluss die Dachterrasse und Kuppel des Reichstagsgebäudes.

Auf dem Besuchsprogramm der beiden Tage standen auch eine Stadtrundfahrt – an politischen Punkten orientiert – sowie ein Stadtspaziergang am Gendarmenmarkt.

Außerdem hatten die Gäste auch die Gelegenheit, die Gedenkstätte Berliner Mauer zu besuchen. Die Gedenkstätte Berliner Mauer erstreckt sich beiderseits der Bernauer Straße. Auf dem ursprünglich in Ost-Berlin gelegenen Grenzstreifen ist die Außenausstellung zur Geschichte der Teilung, exemplarisch dargestellt am Beispiel der Bernauer Straße, zu sehen. Man kann hier am letzten Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist, einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre erhalten. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird die Geschichte der Teilung nachvollziehbar. Zum Gedenkstättenareal gehören auch ein Besucher- und Dokumentationszentrum sowie die Kapelle der Versöhnung. Mehr Informationen unter www. http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de.

 Bilder © Jens Koeppen

 

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