Kei­ne tie­ri­schen Fet­te an Wie­der­käu­er!

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Kei­ne tie­ri­schen Fet­te an Wie­der­käu­er!

Erklä­rung des Abge­ord­ne­ten Jens Koep­pen zur Abstim­mung nach § 31 der Geschäfts­ord­nung des Bun­des­ta­ges am 18.05.2017 zu TOP 12: Auf­he­bung § 18 des Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­bu­ches

Ich stim­me der Auf­he­bung des Füt­te­rungs­ver­bots von tie­ri­schen Fet­ten an Wie­der­käu­er nicht zu.

Wie­der­käu­er neh­men von Natur aus nach dem Ende des Säu­gens am Mut­ter­tier kein tie­ri­sches Fett auf. Zie­gen, Scha­fe oder Rin­der fres­sen in frei­er Wei­de­hal­tung nie­mals tie­ri­sche Lebe­we­sen, weder leben­de Tie­re noch Aas. Die Ver­füt­te­rung von tie­ri­schen Fet­ten an Wie­der­käu­er als Mehl oder in Flüs­sig­kei­ten ist deren Ver­dau­ungs­trakt art­fremd.

In der Begrün­dung des Gesetz­ent­wur­fes wird aus­ge­führt, dass die BSE-Fäl­le mitt­ler­wei­le deut­lich zurück­ge­gan­gen sind. Die Bun­des­re­gie­rung fol­gert dar­aus, dass die Ver­un­rei­ni­gung von Wie­der­käu­er­ge­we­be mit infek­tiö­sem Ner­ven­ge­we­be „unwahr­schein­lich“ ist. Mehr Wahr­schein­lich­keit hat nach mei­ner Mei­nung jedoch die Wir­kung des Füt­te­rungs­ver­bots seit dem Jahr 2000. Des­halb soll­te es auf­recht erhal­ten blei­ben.

Bild © Jens Koep­pen

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