Keine weiteren Schließungen von Landschulen!

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Keine weiteren Schließungen von Landschulen!

Am 09.02.2017 besuchte ich zusam­men mit dem Kreisvor­sitzen­den der CDU Barn­im die Grund­schule in Lichter­felde. Die Grund­schule Lichter­felde, auf­grund ihres beson­deren, natur­na­hen Unter­richt­skonzepts auch Draussen­schule genan­nt, ist Medi­en­bericht­en zufolge offen­bar von der Schließung bedro­ht.

Für mich ist ganz klar: Es darf keine weit­eren Schließun­gen von Schulen in den ländlichen Regio­nen geben! Das Aus­bluten der Bil­dungsstruk­turen in unser­er Region ist ein Armut­szeug­nis der Bran­den­bur­gis­chen Lan­despoli­tik und muss ein Ende haben. Kurze Beine brauchen kurze Wege! Die Schulen auf dem Land zu schließen und die Kinder dafür stun­den­lang im Schul­bus durch die Region zu schick­en ist eine bil­dungs­feindliche Per­spek­tive. Mit der geplanten Kreis­re­form würde sich dieser völ­lig ver­fehlte Ansatz der Schulpoli­tik weit­er ver­stärken und zunehmen. Ich habe mich über die Sit­u­a­tion vor Ort informieren kön­nen und gemein­sam mit der Schulleitung, Eltern­vertretern und anderen Unter­stützern über Möglichkeit­en gesprochen, die den Erhalt der Draussen­schule Lichter­felde langfristig sich­ern kön­nten.

Über den Besuch in der Grund­schule Licher­felde berichtete auch die Märkische Oderzeitung auf ihrer Inter­net­seite am 10.02.2017mit dem Artikel “Ländliche Schulen im Fokus der CDU“. Lesen Sie den voll­ständi­gen Artikel auf der Inter­net­seite der MOZ unter dem fol­gen­den Link :https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1551146. Einen Auszug aus dem Artikel erhal­ten Sie nach­fol­gend.

Aus dem Artikel:

Die Schule in Lichter­felde darf nicht schließen.” Dieser Mei­n­ung ist der CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Jens Koep­pen und dafür will er sich nun stark machen. Allein, seine Ein­flussmöglichkeit­en sind begren­zt. Das kam auch beim Besuch des Poli­tik­ers gemein­sam mit seinem Parteikol­le­gen und Kreisver­bandsvor­sitzen­den Danko Jur am Don­ner­stag in der Ein­rich­tung zum Tra­gen. Bil­dung, das wurde von allen Seit­en bedauert, ist Län­der­sache und damit sei auch unklar, ob die Lichter­felder Grund­schule trotz eines prog­nos­tizierten Ein­bruchs der Schülerzahlen 2021/22 entsprechend mit Geld und Per­son­al aus­ges­tat­tet wird.

“Ich will Öffentlichkeit schaf­fen und alle Ebe­nen aktivieren”, antwortete Koep­pen auf die Frage des Lichter­felder Schulkon­feren­zvor­sitzen­den Michael Janik, was der Mann aus dem Bun­destag über­haupt aus­richt­en könne. Der CDU-Abge­ord­nete übte auch Kri­tik am Schu­len­twick­lungs­plan des Land­kreis­es. Die Darstel­lung der Schülerzahlen sei ihm zu schlicht. Der Blick in die Zukun­ft näm­lich endet genau in dem Jahr, in dem die Zahl der erwarteten Kinder nur bei vier liegt. Sie richtet sich nach den Geburten und kann deshalb für Fol­ge­jahre nicht abgeschätzt wer­den. Aus Koep­pens Sicht aber müssten auch Bauge­bi­ete im Schul­bezirk in der Prog­nose berück­sichtigt wer­den. Denn bauen wür­den in erster Lin­ie junge Fam­i­lien, die dann auch für Nach­wuchs sor­gen.

Wie Peg­gy Sydow, Lei­t­erin des Ord­nungs-, Schul- und Sozialamtes der Gemeinde Schorfhei­de bekräftigte, entschei­de die Kom­mune als Träger, ob ein Stan­dort aufgegeben wird oder nicht. “Wir machen nicht zu”, sagte sie in der Runde am Don­ner­stag noch ein­mal und ver­wies auf das Mod­ell “Kleine Grund­schule”, wie es bere­its in Groß Schönebeck prak­tiziert wird.

Damit ließen sich auch Durst­streck­en über­brück­en. Die weni­gen Schüler wür­den dann jahrgangsüber­greifend unter­richtet wer­den. Das Mod­ell wird nun auch für Lichter­felde beantragt.Gleichzeitig will die Ein­rich­tung mit ihrem Konzept der Draussen­schule die Eltern schulpflichtiger Kinder vom Eber­swalder Stad­trand lock­en. (…)”

Quelle: www.moz.de, 10.02.2017

Bild © www.grundschule-lichterfelde.de

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