Land­wirt­schaft im Fokus: Mit dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Micha­el Stüb­gen unter­wegs daheim

Videobei­trag: Land­wirt­schaft im Fokus
24. April 2018
Bun­des­kom­pe­tenz­zen­trum für Wald und Holz – Unter­stüt­zung für den Stand­ort Ebers­wal­de
24. April 2018

Land­wirt­schaft im Fokus: Mit dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Micha­el Stüb­gen unter­wegs daheim

Kürz­lich war der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär bei der Bun­des­mi­nis­te­rin für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft, Micha­el Stüb­gen, auf mei­ne Ein­la­dung hin zu Gast in unse­rer Regi­on. Wäh­rend unse­rer gemein­sa­men Tour durch den Barnin und die Ucker­mark stand das The­ma Land­wirt­schaft im Fokus.

Lesen Sie hier gern den offi­zi­el­len Bericht über den Besuch:

Zusam­men mit Jens Koep­pen wur­de der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär zunächst auf dem Öko­hof Bro­do­win erwar­tet. Geschäfts­füh­rer Ludolf von Mal­tzan und Peter Krentz führ­ten die Poli­ti­ker über den Hof prä­sen­tie­ren und dabei das Ange­bot, Kon­zept und Beson­der­hei­ten des Deme­ter-Land­wirt­schafts­be­trie­bes. Es schloss sich sich eine Gesprächs­run­de mit cir­ca 20 Land­wir­ten aus der Regi­on Bar­nim an.

Der zwei­te Ter­min des Tages führt in die Ucker­mark zur BLT Bran­den­bur­ger Land­tech­nik GmbH Anger­mün­de. Micha­el Bran­ding und Jochen Comol­le, die bei­den Geschäfts­füh­rer, zeig­ten bei einem gemein­sa­men Rund­gang den Gäs­ten das kürz­lich erwei­ter­te Betriebs­ge­län­de und die brei­te Ange­bots­pa­let­te der Land­ma­schi­nen­tech­nik. Auch hier folg­te ein Aus­tausch mit Land­wir­ten aus der Ucker­mark.

Jens Koep­pen: „Wel­che The­men bewe­gen die Land­wir­te in unse­rer Regi­on? Vor wel­che Her­aus­for­de­run­gen stel­len sie tag­täg­lich ihre Bran­che, die Märk­te und die Poli­tik? Für den Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Micha­el Stüb­gen ging es dar­um, wich­ti­ge Impul­se für sei­ne Arbeit im Minis­te­ri­um mit­zu­neh­men und die­se für Ent­wick­lungs- und Ent­schei­dungs­pro­zes­se wei­ter­zu­tra­gen. Ob Agrar­sub­ven­tio­nen, Dün­ge­ver­ord­nung oder ein zu Viel an EU-Ver­ord­nun­gen und Büro­kra­tie – es gibt zahl­rei­che The­men, die unse­re Land­wir­te der­zeit beschäf­ti­gen und vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen im All­tag stel­len. Es war mir wich­tig, dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär direkt vor Ort einen unmit­tel­ba­ren Ein­blick die­se all­täg­li­chen Her­aus­for­de­run­gen und Struk­tu­ren geben zu kön­nen.“

Für den Bran­den­bur­ger Micha­el Stüb­gen war es eine der ers­ten Rei­sen nach sei­ner Ernen­nung zum Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär durch Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Julia Klöck­ner. Zu sei­nen Schwer­punk­ten gehö­ren die Euro­päi­sche Agrar­po­li­tik sowie die Länd­li­chen Räu­me.

Über den Besuch des Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tärs berich­te­te am 11.04.2018 auch die Mär­ki­sche Oder­zei­tung auf ihrer Inter­net­sei­te mit dem Arti­kel „Unter­neh­mer mit Wut im Bauch“. Lesen Sie gern den voll­stän­di­gen Arti­kel unter dem fol­gen­den Link: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1650309/.

Einen Aus­zug aus dem Arti­kel stel­le ich Ihnen gern nach­fol­gend zur Ver­fü­gung.

(…) Bau­ern der Regi­on nutz­ten den Besuch des frisch ver­ei­dig­ten Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tärs der Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin, um ihrem Frust frei­en Lauf zu las­sen. Stüb­gen woll­te Impul­se aus der Regi­on hören. Und die bekam er auch. Was die Chefs gro­ßer Agrar­be­trie­be vor­brach­ten, ließ den Poli­ti­ker schlecht­hin den Kopf schüt­teln. Ganz oben auf der Lis­te die EU-Vor­ga­be, Blüh­strei­fen für Bie­nen bis zum 1. April in den Boden zu brin­gen. Da herrsch­te hier noch Win­ter. „Viel zu früh, völ­lig absurd“, so der Tenor. Und die Imker setz­ten noch einen drauf: Den Bie­nen fehl­ten Blü­ten ab Mit­te Juli und nicht in der Raps­zeit. Also wür­de die gan­ze EU-Vor­ga­be hier­zu­lan­de über­haupt kei­nen Sinn haben.

Nächs­tes Pro­blem – das Grün­land. Bis­her galt: Wer dau­er­haft Grün­land zur Fut­ter­pro­duk­ti­on nutzt, darf es spä­ter nicht mehr in Acker umwan­deln. Die Fol­ge ließ nicht lan­ge auf sich war­ten. Ent­ge­gen jeder bio­lo­gi­schen Ver­nunft muss­ten die Land­wir­te zwi­schen­durch den Boden grub­bern, um nicht den Acker zu ver­lie­ren. Die hef­tigst umstrit­te­ne Rege­lung fällt, ver­kün­de­te der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär. Ohne­hin wür­den vie­le Din­ge aus Brüs­sel gera­de in Deutsch­land viel schär­fer umge­setzt als anders­wo in der EU, kri­ti­sier­te Micha­el Stüb­gen. Eben­so sei trotz aller Ver­su­che die Büro­kra­tie für die Bau­ern nie gerin­ger gewor­den. (…)“

Quel­le: www.moz.de; 11.04.2018

Bild © Jens Koep­pen

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