Landwirtschaft im Fokus: Mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Michael Stübgen unterwegs daheim

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Landwirtschaft im Fokus: Mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Michael Stübgen unterwegs daheim

Kür­zlich war der Par­la­men­tarische Staatssekretär bei der Bun­desmin­is­terin für Ernährung und Land­wirtschaft, Michael Stüb­gen, auf meine Ein­ladung hin zu Gast in unser­er Region. Während unser­er gemein­samen Tour durch den Barnin und die Uck­er­mark stand das The­ma Land­wirtschaft im Fokus.

Lesen Sie hier gern den offiziellen Bericht über den Besuch:

Zusam­men mit Jens Koep­pen wurde der Par­la­men­tarische Staatssekretär zunächst auf dem Öko­hof Brodowin erwartet. Geschäfts­führer Ludolf von Maltzan und Peter Krentz führten die Poli­tik­er über den Hof präsen­tieren und dabei das Ange­bot, Konzept und Beson­der­heit­en des Deme­ter-Land­wirtschafts­be­triebes. Es schloss sich sich eine Gespräch­srunde mit cir­ca 20 Land­wirten aus der Region Barn­im an.

Der zweite Ter­min des Tages führt in die Uck­er­mark zur BLT Bran­den­burg­er Landtech­nik GmbH Anger­münde. Michael Brand­ing und Jochen Comolle, die bei­den Geschäfts­führer, zeigten bei einem gemein­samen Rundgang den Gästen das kür­zlich erweit­erte Betrieb­s­gelände und die bre­ite Ange­botspalette der Land­maschi­nen­tech­nik. Auch hier fol­gte ein Aus­tausch mit Land­wirten aus der Uck­er­mark.

Jens Koep­pen: „Welche The­men bewe­gen die Land­wirte in unser­er Region? Vor welche Her­aus­forderun­gen stellen sie tagtäglich ihre Branche, die Märk­te und die Poli­tik? Für den Par­la­men­tarischen Staatssekretär Michael Stüb­gen ging es darum, wichtige Impulse für seine Arbeit im Min­is­teri­um mitzunehmen und diese für Entwick­lungs- und Entschei­dung­sprozesse weit­erzu­tra­gen. Ob Agrar­sub­ven­tio­nen, Düngeverord­nung oder ein zu Viel an EU-Verord­nun­gen und Bürokratie — es gibt zahlre­iche The­men, die unsere Land­wirte derzeit beschäfti­gen und vor große Her­aus­forderun­gen im All­t­ag stellen. Es war mir wichtig, dem Par­la­men­tarischen Staatssekretär direkt vor Ort einen unmit­tel­baren Ein­blick diese alltäglichen Her­aus­forderun­gen und Struk­turen geben zu kön­nen.”

Für den Bran­den­burg­er Michael Stüb­gen war es eine der ersten Reisen nach sein­er Ernen­nung zum Par­la­men­tarischen Staatssekretär durch Bun­des­land­wirtschaftsmin­is­terin Julia Klöck­n­er. Zu seinen Schw­er­punk­ten gehören die Europäis­che Agrar­poli­tik sowie die Ländlichen Räume.

Über den Besuch des Par­la­men­tarischen Staatssekretärs berichtete am 11.04.2018 auch die Märkische Oderzeitung auf ihrer Inter­net­seite mit dem Artikel “Unternehmer mit Wut im Bauch”. Lesen Sie gern den voll­ständi­gen Artikel unter dem fol­gen­den Link: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1650309/.

Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen gern nach­fol­gend zur Ver­fü­gung.

(…) Bauern der Region nutzten den Besuch des frisch verei­digten Par­la­men­tarischen Staatssekretärs der Bun­des­land­wirtschaftsmin­is­terin, um ihrem Frust freien Lauf zu lassen. Stüb­gen wollte Impulse aus der Region hören. Und die bekam er auch. Was die Chefs großer Agrar­be­triebe vor­bracht­en, ließ den Poli­tik­er schlechthin den Kopf schüt­teln. Ganz oben auf der Liste die EU-Vor­gabe, Blüh­streifen für Bienen bis zum 1. April in den Boden zu brin­gen. Da herrschte hier noch Win­ter. „Viel zu früh, völ­lig absurd“, so der Tenor. Und die Imk­er set­zten noch einen drauf: Den Bienen fehlten Blüten ab Mitte Juli und nicht in der Rap­szeit. Also würde die ganze EU-Vor­gabe hierzu­lande über­haupt keinen Sinn haben.

Näch­stes Prob­lem – das Grün­land. Bish­er galt: Wer dauer­haft Grün­land zur Fut­ter­pro­duk­tion nutzt, darf es später nicht mehr in Ack­er umwan­deln. Die Folge ließ nicht lange auf sich warten. Ent­ge­gen jed­er biol­o­gis­chen Ver­nun­ft mussten die Land­wirte zwis­chen­durch den Boden grub­bern, um nicht den Ack­er zu ver­lieren. Die heftigst umstrit­tene Regelung fällt, verkün­dete der Par­la­men­tarische Staatssekretär. Ohne­hin wür­den viele Dinge aus Brüs­sel ger­ade in Deutsch­land viel schär­fer umge­set­zt als ander­swo in der EU, kri­tisierte Michael Stüb­gen. Eben­so sei trotz aller Ver­suche die Bürokratie für die Bauern nie geringer gewor­den. (…)”

Quelle: www.moz.de; 11.04.2018

Bild © Jens Koep­pen

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