Lebensretter in der Luft, Druckerei und Windenergie

Neue digitale Gründerplattform gestartet
24. April 2018
Kommunen mit Rekordüberschuss von 10,7 Mrd. Euro in 2017
24. April 2018

Lebensretter in der Luft, Druckerei und Windenergie

Am 12. April 2018 war ich im Rah­men ein­er mein­er Touren durch die Region unter­wegs in Anger­münde. Begleit­et wurde ich an diesem Tag von unser­er Lan­dratskan­di­datin Kari­na Dörk. Die The­men waren an diesem Tag wieder vielfältig. Machen Sie sich gern selb­st ein Bild davon und lesen Sie nach­fol­gend den offiziellen Bericht der Tour:

Um 14:00 Uhr starten Jens Koep­pen und Kari­na Dörk die Tour bei der DRF Luftret­tungssta­tion „Christoph 64“ in Anger­münde. Beim gemein­samen Infor­ma­tions­be­such woll­ten die bei­den Poli­tik­er erfahren, wie der All­t­ag der Piloten, Notärzte, Ret­tungsas­sis­ten­ten und Not­fall­san­itäter aussieht und welche vielfälti­gen Her­aus­forderun­gen er bietet. Die Sta­tion Anger­münde wurde am 1. August 2015 in Betrieb genom­men. Es kommt ein Hub­schrauber des Typs EC 135 zum Ein­satz. Betreiber ist die DRF Stiftung Luftret­tung gemein­nützige AG. An Bord sind Piloten der DRF Luftret­tung, Notärzte des Askle­pios Klinikums Uck­er­mark und der GLG Eber­swalde und natür­lich die Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftret­tung.

Jens Koep­pen: “Die Besatzung von Christoph 64 der DRF Luftret­tung in Anger­münde leis­tet rund um die Uhr — von Son­nenauf­gang bis Son­nenun­ter­gang — einen harten und oft an die seel­is­che Sub­stanz gehen­den Job. Unzäh­lige Men­schen­leben kon­nten die Män­ner und Frauen rund um “Christoph 64” bere­its ret­ten. An dieser Stelle einen her­zlichen Dank für die Arbeit der Ret­tungssan­itäter und aller weit­eren Beteiligten — ob auf der Straße, auf dem Wass­er oder in der Luft!”

Weit­ere Infor­ma­tio­nen rund um das Team und die Arbeit der DRF Luftret­tungssta­tion erhal­ten Sie unter https://www.drf-luftrettung.de/de/menschen/standorte/station-angermuende. 

Im Anschluss stand für Jens Koep­pen und Kari­na Dörk ein Besuch der Druck­erei Nauen­dorf GmbH auf dem Pro­gramm. Pro­duk­te, Organ­i­sa­tion und Inno­va­tio­nen der größten Druck­erei in der Region standen im Mit­telpunkt des Vor-Ort-Besuchs. “Faszinierende Tech­nik, immer wieder neue Ideen, spez­i­fis­che Lösungsan­sätze für Kun­den­wün­sche und eine pünk­tliche Aus­liefer­ung — all das gehört zum Konzept und Unternehmen­sall­t­ag von Hardy Nauen­dorf und seinem Team. Eigene Onlin­eange­bote und kun­de­nori­en­tierte Dien­stleis­tung sind die Marken­ze­ichen der Druck­erei. Was mich noch sehr beein­druckt hat: die Aus­bil­dung junger Leute aus unser­er Region gehört ganz selb­stver­ständlich ins Unternehmen!”, so Jens Koep­pen.

Zum Tagesab­schluss ging es schließlich weit­er nach Crus­sow zur öffentlichen Diskus­sion­srunde zum The­ma „Winden­ergie“ auf Ein­ladung von Ortsvorste­her Dieter Grenz. Von der Energiewende und Net­zent­gel­ten bis hin zum Wind­mora­to­ri­um – der Aus­tausch war leb­haft und inten­siv. Meine Posi­tion ist klar: “Keine neuen Win­dräder in der Pla­nungsre­gion Uck­er­mark und Barn­im ohne Nutzen für die Stromver­sorgung! Wir brauchen einen Aus­baustopp. Ein solch­es Mora­to­ri­um kann der Land­tag beschließen, um Zeit zu gewin­nen, ohne in die Bun­des­ge­set­zge­bung einzu­greifen. Unsere Region hat ihren Anteil erbracht, die Belas­tun­gen haben eine Gren­ze über­schrit­ten. Die Men­schen hier haben ein Recht drauf, gehört zu wer­den.”

 

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 17.04.2018 mit dem Artikel ““Crus­sow­er Wind­kraftini­tia­tive: Es reicht!” über die Diskus­sion­srunde. Gern kön­nen Sie den Artikel im Ganzen unter dem fol­gen­den Link lesen: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1651325/.

Einen Auszug aus dem Artikel erhal­ten Sie gern hier:

(…) „Es reicht!“ Das  find­et allerd­ings auch Jens Koep­pen. Der Bun­destagsab­ge­ord­nete aus Schwedt reagiert zwar nicht aus direk­ter eigen­er Betrof­fen­heit, son­dern aus der Weit­sicht als Bun­de­spoli­tik­er, aus dem Ein­blick in  Struk­turen, Geset­ze und das Funk­tion­ieren von Demokratie, vor allem auch aus Ver­nun­ft. „Die Energiewende, so wie sie jet­zt prak­tiziert wird, kann nicht so weit­erge­hen. Sie muss vom Kopf auf die Füße gestellt wer­den. Wir haben mit­tler­weile 800 Wind­kraftan­la­gen im regionalen Pla­nungs­ge­bi­et Uck­er­mark-Barn­im. Und viele ste­hen lange Zeit still, weil der Strom, den sie pro­duzieren, so viel ist für die Leitungska­paz­itäten. Da kann mir nie­mand erk­lären, warum dann noch mehr Win­dräder aufgestellt wer­den sollen. Die Idee der sauberen Winden­ergie ist vom Grund­satz her gut. Aber nicht, wenn die Energiev­er­sorgung zur Ren­ditev­er­sorgung wird und die Wind­müller Geld bekom­men, auch wenn die Win­dräder abgestellt sind. Das ist  mark­twirtschaftlich absurd!“, empört sich Jens Koep­pen, der auch im Bun­destag vehe­ment solche kri­tis­chen Fra­gen stellt und die Änderung des EEG-Geset­zes fordert. (…)”

Quelle: www.moz.de, 17.04.2018

Bild © Jens Koep­pen

druck­en

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.