Lebensretter in der Luft, Druckerei und Windenergie

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Lebensretter in der Luft, Druckerei und Windenergie

Am 12. April 2018 war Jens Koep­pen im Rah­men sein­er Touren durch die Region unter­wegs in Anger­münde. Begleit­et wurde er von Lan­dratskan­di­datin Kari­na Dörk.

Um 14:00 Uhr starten Jens Koep­pen und Kari­na Dörk die Tour bei der DRF Luftret­tungssta­tion „Christoph 64“ in Anger­münde. Beim gemein­samen Infor­ma­tions­be­such woll­ten die bei­den Poli­tik­er erfahren, wie der All­t­ag der Piloten, Notärzte, Ret­tungsas­sis­ten­ten und Not­fall­san­itäter aussieht und welche vielfälti­gen Her­aus­forderun­gen er bietet. Die Sta­tion Anger­münde wurde am 1. August 2015 in Betrieb genom­men. Es kommt ein Hub­schrauber des Typs EC 135 zum Ein­satz. Betreiber ist die DRF Stiftung Luftret­tung gemein­nützige AG. An Bord sind Piloten der DRF Luftret­tung, Notärzte des Askle­pios Klinikums Uck­er­mark und der GLG Eber­swalde und natür­lich die Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftret­tung.

Jens Koep­pen: “Die Besatzung von Christoph 64 der DRF Luftret­tung in Anger­münde leis­tet rund um die Uhr — von Son­nenauf­gang bis Son­nenun­ter­gang — einen harten und oft an die seel­is­che Sub­stanz gehen­den Job. Unzäh­lige Men­schen­leben kon­nten die Män­ner und Frauen rund um “Christoph 64” bere­its ret­ten. An dieser Stelle einen her­zlichen Dank für die Arbeit der Ret­tungssan­itäter und aller weit­eren Beteiligten — ob auf der Straße, auf dem Wass­er oder in der Luft!”

Weit­ere Infor­ma­tio­nen rund um das Team und die Arbeit der DRF Luftret­tungssta­tion erhal­ten Sie unter https://www.drf-luftrettung.de/de/menschen/standorte/station-angermuende. 

Im Anschluss stand für Jens Koep­pen und Kari­na Dörk ein Besuch der Druck­erei Nauen­dorf GmbH auf dem Pro­gramm. Pro­duk­te, Organ­i­sa­tion und Inno­va­tio­nen der größten Druck­erei in der Region standen im Mit­telpunkt des Vor-Ort-Besuchs. “Faszinierende Tech­nik, immer wieder neue Ideen, spez­i­fis­che Lösungsan­sätze für Kun­den­wün­sche und eine pünk­tliche Aus­liefer­ung — all das gehört zum Konzept und Unternehmen­sall­t­ag von Hardy Nauen­dorf und seinem Team. Eigene Onlin­eange­bote und kun­de­nori­en­tierte Dien­stleis­tung sind die Marken­ze­ichen der Druck­erei. Was mich noch sehr beein­druckt hat: die Aus­bil­dung junger Leute aus unser­er Region gehört ganz selb­stver­ständlich ins Unternehmen!”, so Jens Koep­pen.

Zum Tagesab­schluss ging es schließlich weit­er nach Crus­sow zur öffentlichen Diskus­sion­srunde zum The­ma „Winden­ergie“ auf Ein­ladung von Ortsvorste­her Dieter Grenz. Von der Energiewende und Net­zent­gel­ten bis hin zum Wind­mora­to­ri­um – der Aus­tausch war leb­haft und inten­siv. Meine Posi­tion ist klar: “Keine neuen Win­dräder in der Pla­nungsre­gion Uck­er­mark und Barn­im ohne Nutzen für die Stromver­sorgung! Wir brauchen einen Aus­baustopp. Ein solch­es Mora­to­ri­um kann der Land­tag beschließen, um Zeit zu gewin­nen, ohne in die Bun­des­ge­set­zge­bung einzu­greifen. Unsere Region hat ihren Anteil erbracht, die Belas­tun­gen haben eine Gren­ze über­schrit­ten. Die Men­schen hier haben ein Recht drauf, gehört zu wer­den.”

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 17.04.2018 mit dem Artikel ““Crus­sow­er Wind­kraftini­tia­tive: Es reicht!” über die Diskus­sion­srunde. Gern kön­nen Sie den Artikel im Ganzen unter dem fol­gen­den Link lesen: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1651325/.

Einen Auszug aus dem Artikel erhal­ten Sie gern hier:

(…) „Es reicht!“ Das  find­et allerd­ings auch Jens Koep­pen. Der Bun­destagsab­ge­ord­nete aus Schwedt reagiert zwar nicht aus direk­ter eigen­er Betrof­fen­heit, son­dern aus der Weit­sicht als Bun­de­spoli­tik­er, aus dem Ein­blick in  Struk­turen, Geset­ze und das Funk­tion­ieren von Demokratie, vor allem auch aus Ver­nun­ft. „Die Energiewende, so wie sie jet­zt prak­tiziert wird, kann nicht so weit­erge­hen. Sie muss vom Kopf auf die Füße gestellt wer­den. Wir haben mit­tler­weile 800 Wind­kraftan­la­gen im regionalen Pla­nungs­ge­bi­et Uck­er­mark-Barn­im. Und viele ste­hen lange Zeit still, weil der Strom, den sie pro­duzieren, so viel ist für die Leitungska­paz­itäten. Da kann mir nie­mand erk­lären, warum dann noch mehr Win­dräder aufgestellt wer­den sollen. Die Idee der sauberen Winden­ergie ist vom Grund­satz her gut. Aber nicht, wenn die Energiev­er­sorgung zur Ren­ditev­er­sorgung wird und die Wind­müller Geld bekom­men, auch wenn die Win­dräder abgestellt sind. Das ist  mark­twirtschaftlich absurd!“, empört sich Jens Koep­pen, der auch im Bun­destag vehe­ment solche kri­tis­chen Fra­gen stellt und die Änderung des EEG-Geset­zes fordert. (…)”

Quelle: www.moz.de, 17.04.2018

Bild © Jens Koep­pen

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