Mobilität in der Region

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Mobilität in der Region

Im Rahmen seiner Tour durch Wandlitz stand für Jens Koeppen zusammen mit dem Barnimer Landratskandidaten Othmar Nickel und dem Vorsitzenden der CDU Wandlitz, Klaus Siebertz, ein Gesprächstermin bei der Niederbarnimer Eisenbahn auf dem Programm.

Grundlegendes Thema war die Mobilität in der Region. Beim Gespräch mit dem Geschäftsführer der NEB, Detlef Bröcker, wurden aktuelle Themen und auch die Zukunftsperspektiven rund um die Heidekrautbahn diskutiert.

Jens Koeppen: „Die Planung des Einsatzes von Wasserstoffzügen auf NEB-Strecken ist ein besonders ehrgeiziges und zu unterstützendes Ziel. Der Wasserstoff soll dabei von bestehenden Windkraftanlagen in der Region bereitgestellt werden, um emissionsfreies Zugfahren zu ermöglichen. Dazu ist ein millionenschweres Investitionsvolumen zu stemmen. Das Nationale Investitionsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechologie könnte hierbei unterstützen. Außerdem ist eine höhere Stundentaktung einiger Strecken genauso im Gespräch, wie die Reaktivierung alter Stammstrecken der Heidekrautbahn nördlich von Berlin.“

Über den Besuch bei der NEB berichtete auch die Märkische Oderzeitung am 11.04.2018 mit dem Artikel „30-Minuten-Takt nicht unmöglich“ auf ihrer Internetseite. Sie können den Artikel unter dem folgenden Link lesen https://www.moz.de/landkreise/barnim/bernau/artikel3/dg/0/1/1650070/.

Einen Auszug aus dem Artikel erhalten Sie nachfolgend gern hier.

„(…) Koeppens Antrittsbesuch bei der NEB bescherte ihm am Dienstag zügig ein Wiedersehen mit Kernthemen seiner politischen Arbeit. Als Berichterstatter im Wirtschafts- und Energieausschuss sowie im Verkehrsausschuss stellte sich der Bundestagsabgeordnete vor, um sogleich in fachliche Gespräche einzutauchen. So kritisierte er die Brandenburger Eigenart, Regionalisierungsmittel des Bundes mit der Gießkanne einzusetzen, um Belange im öffentlichen Personennahverkehr zu bestreiten. „Die Regionalmittel sind für die Verbesserung von Frequenzen und Taktzeiten vorgesehen. Und eigentlich reichen sie auch in allen Bundesländern aus.“ Daher müssten diese Förderungen des Bundes auch in Brandenburg „zweckgebunden“ eingesetzt werden. Bröcker skizzierte hingegen die Probleme, denen das Unternehmen sich zu stellen habe. So habe 2016 gezeigt, wie der Ausfall von Technik und Probleme beim Personal gravierende Auswirkungen auf die Servicequalität der NEB hätten. „Personal bleibt ein schwieriges Thema“, sagte Bröcker, der zugleich in Aussicht stellte, dass sich die Serviceprobleme von 2016 nicht wiederholen würden. Demnach sei das Unternehmen entsprechend gut aufgestellt.

Keine Chance sieht Bröcker derzeit für die aktuelle Forderung, den 30-Minuten-Takt bis nach Klosterfelde auszudehnen. Am Donnerstag befasst sich die Wandlitzer Gemeindevertretung mit diesem Thema. „Das ist nicht völlig ausgeschlossen, allerdings sind zuvor noch umfangreiche sicherheitstechnische Untersuchungen nötig“, reagierte Bröcker auf eine entsprechende Frage und sagte zu, in diesem Jahr noch entsprechende Untersuchungen veranlassen zu wollen. (…)“

Quelle: www.moz.de, 11.04.2018

Bild © Jens Koeppen

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