Neu­ver­tei­lung der Netz­kos­ten – Ucker­mark und Bar­nim pro­fi­tie­ren

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Neu­ver­tei­lung der Netz­kos­ten – Ucker­mark und Bar­nim pro­fi­tie­ren

-Über­tra­gungs­netz­kos­ten wer­den bun­des­weit ange­gli­chen – Zukunft des EEG muss dis­ku­tiert wer­den-

Zufrie­den zeig­te sich der ucker­mär­ki­sche CDU-Abge­ord­ne­te Jens Koep­pen über die heu­ti­ge Ver­ab­schie­dung des soge­nann­ten Netz­ent­gelt­mo­der­nise­rungs­ge­set­zes.

Ucker­mark und Bar­nim wer­den von der Neu­ver­tei­lung der Über­tra­gungs­netz­kos­ten ganz klar pro­fi­tie­ren. End­lich wird die unge­recht­fer­tig­te Schlech­ter­stel­lung der Regio­nen mit hohen Zubau­ra­ten an erneu­er­ba­ren Ener­gi­en been­det.“, so Jens Koep­pen.

Noch in der ver­gan­gen Woche droh­te eine Eini­gung an der SPD zu schei­tern. Das SPD-geführ­te Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat­te sich vor der NRW-Wahl einem Vor­schlag ver­wei­gert, der eine Anglei­chung der Über­tra­gungs­netz­ent­gel­te vor­sah. Ein Vor­schlag der Uni­on wur­de noch in der ver­gan­ge­nen Woche abge­lehnt. Die gel­ten­den gesetz­li­chen Rege­lun­gen sehen vor, dass die Kos­ten für Netz­ein­grif­fe nur dort von den Strom­kun­den zu tra­gen sind, wo der Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber sie für die Netz­sta­bi­li­tät anfor­dert. Da im Nor­den Deutsch­lands – und ins­be­son­de­re auch in der Ucker­mark und dem Bar­nim – beson­ders vie­le erneu­er­ba­re Ener­gie­an­la­gen errich­tet sind, wer­den dort auch beson­ders oft Maß­nah­men not­wen­dig, damit durch die Über­tra­gungs­net­ze die Ver­sor­gung abge­si­chert bleibt, und nicht z.B. durch Ein­spei­se­über­las­tun­gen in Stark­wind­zei­ten die Strom­ver­sor­gung unter­bro­chen wird.

Koep­pen schätzt, „dass durch die Neu­re­ge­lung, die Strom­prei­se in Ost­deutsch­land in den kom­men­den Jah­ren deut­lich nach unten gehen, je nach Rech­nung um 2-3 Cent pro kWh.“

Der Abge­ord­ne­te mahn­te, dass jetzt aber ins­ge­samt der Zubau von neu­en Anla­gen über­dacht wer­den muss. „Die Zukunft des EEG muss dis­ku­tiert wer­den. Wir dür­fen nicht nur über das Ver­tei­len der Las­ten dis­ku­tie­ren, son­dern müs­sen auch Maß­nah­men auf den Weg brin­gen, um den Kos­ten­an­stieg ins­ge­samt zu deckeln. Dazu gehört, dass wir nur Wind­ener­gie

ver­gü­ten, die auch beim Ver­brau­cher ankommt und das auch nur noch neue Anla­gen dort zuge­baut wer­den, wo Net­ze vor­han­den sind. Wir brau­chen schlicht­weg eine Syn­chro­ni­sie­rung vom Zubau der Ener­gie­an­la­gen und dem Aus­bau der Netz­in­fra­struk­tur. Alles ande­re nützt weder der Umwelt noch errei­chen wir dadurch einen Umbau der Ener­gie­ver­sor­gung.“, so Jens Koep­pen.

Bild © Jens Koep­pen

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