Reform­kom­pro­miss zur Ent­sen­de­richt­li­nie

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Reform­kom­pro­miss zur Ent­sen­de­richt­li­nie

Die Euro­päi­sche Ent­sen­de­richt­li­nie regelt die Bedin­gun­gen, unter denen aus­län­di­sche Arbeits­kräf­te ein­ge­setzt wer­den dür­fen. Die mitt­ler­wei­le 20 Jah­re alte Richt­li­nie bedarf eini­ger Anpas­sun­gen. Dazu hat sich der Rat der Arbeits- und Sozi­al­mi­nis­ter der EU auf einen Reform­kom­pro­miss zur Ent­sen­de­richt­li­nie ver­stän­digt.

Wesent­li­che Ele­men­te der Eini­gung sind:

a) Neben dem Prin­zip des glei­chen Lohns für glei­che Arbeit am glei­chen Ort wird außer­dem für alle Betei­lig­ten Rechts­klar­heit dar­über geschaf­fen, wel­che Lohn­zu­schlä­ge mit der Ent­loh­nung ver­rech­net
wer­den dür­fen und wel­che nicht.

b) Der Schutz Lang­zeit­ent­sand­ter wird deut­lich ver­bes­sert. Grund­sätz­lich nach zwölf Mona­ten Arbeit im Gast­land gilt für sie mit weni­gen Aus­nah­men das gesam­te Arbeits­recht des Gast­lands. Es gibt aber die Opti­on, auf Antrag der Unter­neh­men, die­se Frist auf maxi­mal 18 Mona­te zu ver­län­gern.

Den Neu­re­ge­lun­gen muss noch das Euro­päi­sche Par­la­ment zustim­men. Auf der Basis der erreich­ten Eini­gung wer­den in Kür­ze die Ver­hand­lun­gen mit dem Euro­päi­schen Par­la­ment begin­nen.

Bild © Jens Koep­pen

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