Rot-Rote Plä­ne dür­fen Wäh­ler­wil­len nicht aus­he­beln

Stun­den­aus­fall über­durch­schnitt­lich“
10. Mai 2017
Unter­stüt­zung der Kom­mu­nen durch den Bund
11. Mai 2017

Rot-Rote Plä­ne dür­fen Wäh­ler­wil­len nicht aus­he­beln

  • Direkt­wahl der Land­rä­te muss blei­ben –

Der CDU Kreis­vor­sit­zen­de der Ucker­mark und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Jens Koep­pen erklärt:

Die geplan­te Kreis­ge­biets­re­form glei­tet der bran­den­bur­gi­schen Lan­des­re­gie­rung wei­ter aus der Hand und gerät immer mehr zur Far­ce.

Nicht nur, dass durch die Reform­plä­ne Land­krei­se zwangs­fu­sio­nier­ten wer­den sol­len, nun soll auch noch die Direkt­wahl der Land­rä­te abge­schafft wer­den.

Die Land­rats-Pos­ten wer­den dann in den Kreis­ta­gen als simp­ler Tages­ord­nungs­punkt abge­ar­bei­tet. Damit wer­den die Wäh­ler und Bür­ger wei­ter von der Kreis­po­li­tik ent­fernt.

Der Land­rat hat eine wich­ti­ge Brü­cken­funk­ti­on als Bin­de­glied zwi­schen den Bür­gern und der lan­des­po­li­ti­schen Ebe­ne.

Ein in einer  Direkt­wahl gefun­de­ner Land­rat, ist mit einer ganz ande­ren Auto­ri­tät aus­ge­stat­tet und kann der jewei­li­gen Lan­des­re­gie­rung gegen­über ent­spre­chend auf­tre­ten, um die Inter­es­sen sei­nes Krei­ses zu ver­tre­ten. Die Lust auf Gestal­ten und sich in poli­ti­sche Pro­zes­se im Kreis ein­zu­brin­gen weckt man nicht, indem man das Mit­ma­chen erschwert.

Alle demo­kra­ti­schen Par­tei­en soll­ten es als ihre Auf­ga­be anse­hen, die Bür­ger für den Gang an die Wahl­ur­ne zu gewin­nen, anstatt zu ver­su­chen, Per­so­nal­ent­schei­dun­gen in die Hin­ter­zim­mer zurück zu ver­la­gern.

Die Direkt­wahl der Land­rä­te gehört zum Urver­ständ­nis der Demo­kra­tie und ist zugleich Aus­druck einer bür­ger­na­hen, bür­ger­freund­li­chen Ver­tre­tung in den Krei­sen. Die Direkt­wahl der Land­rä­te muss erhal­ten blei­ben.“

Bild © H. Wich­mann

dru­cken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.