Schild­bür­ger­strei­che Made in Bran­den­burg

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Schild­bür­ger­strei­che Made in Bran­den­burg

– Ver­bot von Bade­ste­gen / Schlie­ßung des Crie­we­ner Len­né-Parks /  Wind­rä­der ohne Net­ze –

Der ucker­mär­ki­sche CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Jens Koep­pen erklärt zu ver­schie­de­nen bran­den­bur­gi­schen Ent­schei­dun­gen:

 „Der Crie­we­ner Len­né-Park wur­de vom Bran­den­bur­gi­schen Lan­des­be­trieb für Lie­gen­schaf­ten und Bau­en (BLB) für die Bür­ger gesperrt, Bade­ste­ge ohne Ret­tungs­schwim­mer sol­len in Bran­den­burg ver­bo­ten wer­den und Wind­rä­der ohne Net­ze ver­teu­ern den Strom für die Ucker­mär­ker.

Die jüngs­ten Ent­schei­dun­gen aus ver­schie­de­nen Poli­tik­be­rei­chen der bran­den­bur­gi­schen Lan­des­re­gie­rung müs­sen für die Bür­ger wie Schild­bür­ger­strei­che anmu­ten.

Eigent­lich sol­len poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen dazu bei­tra­gen, das Leben der Men­schen zu ver­bes­sern. Die­sen Grund­satz scheint die bran­den­bur­gi­sche Lan­des­re­gie­rung zuwei­len völ­lig aus dem Blick zu ver­lie­ren. Hier wird Poli­tik zu Las­ten der Men­schen gemacht, nicht für sie.

Der Crie­we­ner Len­né-Park ist, zusam­men mit dem Schloss, eines der tou­ris­ti­schen High­lights in der Regi­on und für vie­le Ucker­mär­ker ein Ort für Natur-Genuss und für Fei­er­lich­kei­ten und Ver­an­stal­tun­gen aller Art. Nun wur­de der Park von dem Finanz­mi­nis­ter Gör­ke unter­ste­hen­den Lan­des­be­trieb für die Öffent­lich­keit gesperrt. Nach jah­re­lan­gem Ver­schlep­pen der not­wen­di­gen Sanie­rungs­ar­bei­ten im Schloss und Park­ge­län­de, die Bür­ger aus dem Schloss-Park Ensem­ble aus­zu­sper­ren zu wol­len, ist ein Unding und die fal­sche Schuss­fol­ge­rung. Der Sanie­rungs­plan soll­te umge­hend mit den regio­na­len Ver­tre­tern bespro­chen wer­den, um gemein­sam eine Lösung zu fin­den. Ziel muss sein, den Len­né-Park dau­er­haft für die Öffent­lich­keit zugäng­lich zu las­sen!

Nicht durch einen Ret­tungs­schwim­mer beauf­sich­tig­te Bade­ste­ge sol­len abge­ris­sen oder gesperrt wer­den. Das wür­de hun­der­te von Bade­stel­len in ganz Bran­den­burg betref­fen. Qua­li­fi­zier­tes Fach­per­so­nal zur Ver­fü­gung zu stel­len, wür­de die Kom­mu­nen schlicht­weg finan­zi­ell über­for­dern. Hier lässt das Land die Kom­mu­nen beim Streit mit der Ver­si­che­rung allei­ne. So sieht Ein­satz für Bür­ger­freund­lich­keit und für das Tou­ris­mus-Land Bran­den­burg nicht aus!

Min­des­tens 2 Cent pro kWh Strom könn­ten die Ucker­mär­ker spa­ren, wenn die Lan­de­re­gie­rung end­lich ein Mora­to­ri­um für den Aus­bau von Wind­kraft­an­la­gen ohne vor­han­de­ne Lei­tun­gen ver­hän­gen wür­de. Fehlt die Lei­tung vor Ort, wer­den die soge­nann­ten Redis­patch-Kos­ten in der unmit­tel­ba­ren Netz­re­gi­on den Men­schen auf ihren Strom­preis drauf­ge­schla­gen.

Gabri­el und Kraft haben die lan­ge den Ost-Län­dern ver­spro­che­ne Lösung für bun­des­ein­heit­li­che Netz­ent­gel­te dem Wahl­kampf in NRW geop­fert. Die Bran­den­bur­gi­sche Lan­des­re­gie­rung schaut nun zu und inter­ve­niert nicht, obwohl durch den Zubau von nicht genutz­ter Wind­ener­gie der Strom für die Men­schen in unse­rem Land­strich immer teu­rer wird.

Feh­len­de Lan­des­stra­te­gi­en machen die erwähn­ten Ent­schei­dun­gen gegen die Bür­ger, unse­ren Tou­ris­mus und auch den Wirt­schafts­stand­ort Bran­den­burg mög­lich. Statt dem bis­he­ri­gen Klein- Klein und Neben­ein­an­der in Pots­dam brau­chen wir für unser Land end­lich einen Pakt für bür­ger­freund­li­che Ent­schei­dun­gen und zur För­de­rung von Inves­ti­tio­nen.

Bild © Jens Koep­pen

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