„Stopp der Kreisreform begrüßt“

„Stopp der Kreisreform begrüßt“

Drucken

Die Kreisgebietsreform ist endlich vom Tisch. Viel zu viel Zeit und Kraft wurde mit dem langen Festhalten an einer Reform vertan, die nur gekostet hätte und deren Nutzen niemand ernsthaft benennen konnte. Umso entschlossener müssen jetzt die in der Zwischenzeit angewachsenen Probleme wie der Unterrichtsausfall, die schwindende Akzeptanz der Energiewende, die schlechte Breitbandversorgung und die gewachsene Verunsicherung und Angst der Menschen vor Kriminalität angegangen werden!

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 01.11.2017 auf ihrer Internetseite über die Ankündigung zum Stopp der Kreisgebietsreformpläne. Lesen Sie den vollständigen Artikel „Stopp der Kreisreform begrüßt“ unter dem folgenden Link http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1615561/.

 Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen gern nachfolgend zur Verfügung.

„Die Uckermark hat weitgehend erfreut auf das Abblasen der Kreisreform reagiert. Barnim und Uckermark werden nicht zwangsfusioniert – die CDU feiert das als Sieg der Vernunft, die SPD betont, der Reformbedarf bleibe. Schwedt, bisher Befürworter der Fusion, zeigte Verständnis, aber auch Sorge.

(…) Die SPD-Fraktion im Kreistag hatte ihrem Mitglied Mike Bischoff, der als SPD-Fraktionschef im Landtag Mitverantwortung für die Reform trägt, bereits eine gehörige Watsche erteilt, als sie sich ohne dessen Kenntnis öffentlich gegen die Kreisreform aussprach. (…)

Jens Koeppen, Bundestags- und Kreistagsmitglied der CDU, feierte das Ende der Kreisgebietsreform als Sieg der Vernunft. „Das Ende der Kreisgebietsreform ist gut für Brandenburg. Die Bürger haben mit ihrem Widerstand die rot-rote Landesregierung zum Einlenken gebracht. Brandenburg kann ohne die Zerstörung der bisherigen Kreisstrukturen gut aufgestellt werden“, erklärte Jens Koeppen. Er setzt sich dafür ein, dass statt der Reform endlich die aufgestauten Probleme wie der Unterrichtsausfall, die schwindende Akzeptanz der Energiewende, die schlechte Breitbandversorgung und die gewachsene Verunsicherung und Angst der Menschen vor Kriminalität angegangen werden.

Auch der Schwedter Bürgermeister zeigte Verständnis für das Abblasen der Reform aus Potsdam (…) Er werde weiter offen sein für freiwillige Zusammenschlüsse und erwarte, dass das Land trotz der geplatzten Reform bei seiner Absicht bleibe, die Uckermärkischen Bühnen als Landestheater mehr als bisher zu fördern.“

Bild www.wikipedia.de

Quelle: www.moz.de, 01.11.2017

Teilen:

Ein Kommentar schreiben