Uni­on wird Stär­kung der länd­li­chen Regio­nen noch stär­ker in den Fokus rücken

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Uni­on wird Stär­kung der länd­li­chen Regio­nen noch stär­ker in den Fokus rücken

Die Uni­on will die länd­li­chen Regio­nen mehr in den Fokus neh­men. Um ziel­ge­rich­te­ter agie­ren zu kön­nen, soll sich um deren spe­zi­el­le Anlie­gen künf­tig auf Bun­des­ebe­ne ein Hei­mat­mi­nis­te­ri­um küm­mern.

Das Hei­mat­mi­nis­te­ri­um soll sich vor allem dar­auf kon­zen­trie­ren, den länd­li­chen Raums zu stär­ken und das Leben dort wie­der attrak­ti­ver zuma­chen. Ange­dockt wer­den soll es beim Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, des­sen Zustän­dig­keit neben „Ernäh­rung und Land­wirt­schaft“ auf „länd­li­che Räu­me und Hei­mat“ erwei­tert wür­de, heißt es in einem Papier „Star­ke länd­li­che Räu­me – star­kes Deutsch­land“ der CDU/CSU Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den-Kon­fe­renz, das zugleich kon­kre­te Maß­nah­men vor­schlägt.

Land­leh­rer­sti­pen­di­um“ heißt dabei eine der Ide­en: Lehr­amts­stu­den­ten, die sich bereit erklä­ren, nach dem Stu­di­en­ab­schluss als Leh­rer „auf dem Land“ zu unter­rich­ten, könn­ten in spe­zi­el­len Fächer­kom­bi­na­tio­nen geför­dert wer­den. Ähn­li­ches sieht das Maß­nah­men­pa­pier auch für den Ärz­te-Nach­wuchs vor: Wer sich dazu bereit­er­klärt, für eini­ge Zeit in einer unter­ver­sorg­ten Regi­on zu prak­ti­zie­ren, soll dem­nach bei der Ver­ga­be von Medi­zin-Stu­di­en­plät­zen bevor­zugt wer­den.

Um den länd­li­chen Raum bes­ser zu för­dern wol­len die Uni­ons-Frak­tio­nen die Mit­tel der Bund-Län­der-Gemein­schafts­auf­ga­be für Ver­bes­se­run­gen der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes (GAK) auf­sto­cken und zugleich den Breit­band­aus­bau vor­an­trei­ben – „flä­chen­de­ckend und zügig“. Schnel­les Inter­net für alle – bis ans Haus. Unter­neh­men müs­sen auch in den klei­ne­ren Städ­ten und auf dem Dorf gut arbei­ten kön­nen. Unter bestimm­ten Bedin­gun­gen soll es sogar mög­lich wer­den, dass schon 16-Jäh­ri­ge einen Füh­rer­schein machen – bei­spiels­wei­se, wenn sie zu einer Aus­bil­dungs­stät­te pen­deln müs­sen. Für vie­le Regio­nen ist es ein gro­ßes Pro­blem, dass ohne eige­nes Auto oft gar nichts geht, weil sie an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr schlecht ange­bun­den sind. Hier kön­ne man – laut Maß­nah­men­pa­pier – das Land bes­ser an Car-Sharing-Kon­zep­te anbin­den und das Sys­tem der Ruf­bus­se aus­wei­ten. Gene­rell soll­ten inno­va­ti­ve Mobi­li­täts­kon­zep­te finan­zi­ell geför­dert wer­den.

Bild © Jens Koep­pen

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