Unter­stüt­zung des Bun­des für die Kom­mu­nen

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Unter­stüt­zung des Bun­des für die Kom­mu­nen

Der Bund lässt unter Füh­rung der Uni­on die Kom­mu­nen nicht allein, son­dern setzt sich inten­siv für eine Ver­bes­se­rung der kom­mu­na­len Finanz­la­ge und eine Stär­kung der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung ein. Kei­ne ande­re Bun­des­re­gie­rung hat die Kom­mu­nen so inten­siv unter­stützt wie die uni­ons­ge­führ­ten Bun­des­re­gie­run­gen der letz­ten Jah­re:

– Der Bund hat mit der Über­nah­me der Kos­ten für die Grund­si­che­rung im Alter und bei Erwerbs­min­de­rung die Kom­mu­nen deut­lich ent­las­tet. Im Jahr 2017 beträgt die Ent­las­tungs­wir­kung 7,13 Mil­li­ar­den Euro.

– Die Fest­schrei­bung der Bun­des­be­tei­li­gung an den Kos­ten der Unter­kunft (KdU) beim ALG II sowie der Aus­gleich für die Kos­ten der Umset­zung des Bil­dungs­pa­kets sum­mie­ren sich auf rund 1,2 Mil­li­ar­den Euro.

– Obwohl der Aus­bau der Klein­kind­be­treu­ung in die ori­gi­nä­re ver­fas­sungs­recht­lich gere­gel­te Zustän­dig­keit der Län­der fällt, hat der Bund den U3-Aus­bau über das Son­der­ver­mö­gen „Kin­der­be­treu­ungs­fi­nan­zie­rung“ allein bis 2014 mit 5,4 Mil­li­ar­den Euro unter­stützt. Zwi­schen­zeit­lich wur­de das bestehen­de Son­der­ver­mö­gen noch­mals auf eine Mil­li­ar­de auf­ge­stockt und aktu­ell um wei­te­re 1,126 Mil­li­ar­den Euro aus­ge­wei­tet, um auch Plät­ze für über drei­jäh­ri­ge Kin­der för­dern zu kön­nen.

– Für den Betrieb von Kin­der­krip­pen und Tages­pfle­ge­stel­len wer­den ab dem Jahr 2015 jähr­lich 845 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung gestellt. Für die Jah­re 2017 und 2018 erhöht der Bund sei­ne Betei­li­gung an den Betriebs­kos­ten noch­mals um 100 Mil­lio­nen Euro. Unab­hän­gig von den Inves­ti­ti­ons­pro­gram­men för­dert der Bund die Sprach­för­de­rung in den Kin­der­ta­ges­stät­ten.

– Unab­hän­gig von den Inves­ti­ti­ons­pro­gram­men för­dert der Bund mit wei­te­ren 400 Mil­lio­nen Euro im Zeit­raum 2011 bis Ende 2015 die Sprach­för­de­rung in den Kin­der­ta­ges­stät­ten. Das För­der­pro­gramm wird auch ab 2016 unter dem Titel „Sprach-Kitas: Weil Spra­che der Schlüs­sel zur Welt ist“ fort­ge­setzt. Mit dem Pro­gramm för­dert das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um all­tags­in­te­grier­te sprach­li­che Bil­dung als fes­ten Bestand­teil in der Kin­der­ta­ges­be­treu­ung.

Das Bun­des­pro­gramm „Sprach-Kitas“ rich­tet sich an Kitas, die von einem über­durch­schnitt­lich hohen Anteil von Kin­dern mit beson­de­rem sprach­li­chem För­der­be­darf besucht wer­den. Von 2016 bis 2019 stellt der Bund jähr­lich bis zu 100 Mil­lio­nen Euro für die Umset­zung des Pro­gramms zur Ver­fü­gung. Damit kön­nen bis zu 4.000 zusätz­li­che hal­be Fach­kraft­stel­len in den Kitas und in der Fach­be­ra­tung geschaf­fen wer­den.

– Mit dem Pro­gramm „KitaP­lus: Weil gute Betreu­ung kei­ne Fra­ge der Uhr­zeit ist“ för­dert das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um erwei­ter­te Betreu­ungs­zei­ten in Kitas und in der Kin­der­ta­ges­pfle­ge, um Eltern eine bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf zu ermög­li­chen. Ab Janu­ar 2016 wer­den im neu­en Bun­des­pro­gramm „KitaP­lus“ mit einer Lauf­zeit von drei Jah­ren zukunfts­fä­hi­ge Kon­zep­te für bedarfs­ge­rech­te Betreu­ungs­zei­ten geför­dert. Die­se kön­nen von einer Aus­wei­tung der Öff­nungs­zei­ten pro Wochen­tag, über Betreu­ungs­mög­lich­kei­ten am Wochen­en­de und an Fei­er­ta­gen bis hin zu einem Betreu­ungs­an­ge­bot rei­chen, das auch Nacht­zei­ten umfasst. Neben Per­so­nal­mit­teln för­dert das BMFSFJ die Aus­stat­tung, die für die Umset­zung des erwei­ter­ten Ange­bots erfor­der­lich ist. Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen kön­nen För­der­mit­tel bis zu 200.000 Euro pro Jahr und Tages­pfle­ge­per­so­nen bis zu 15.000 Euro pro Jahr erhal­ten.

– Den Kom­mu­nen wur­den in den Jah­ren 2015 und 2016 jähr­lich eine Mil­li­ar­de Euro zur Ver­fü­gung gestellt. Im Jahr 2017 wird die­ser Betrag über das Kom­mu­nal­in­ves­ti­ti­ons­för­de­rungs­ge­setz auf 2,5 Mrd. Euro erhöht. Die­se zusätz­li­chen 1,5 Mrd. € sind eben­falls ein wich­ti­ger Bei­trag zur Stär­kung der Inves­ti­ti­ons­kraft der Kom­mu­nen. Der Ver­tei­lungs­schlüs­sel über die Umsatz­steu­er und die Bun­des­be­tei­li­gung an den Kos­ten der Unter­kunft führt zu einer brei­ten Wir­kung in der kom­mu­na­len Land­schaft ins­ge­samt.

– Mit dem Kom­mu­nal­in­ves­ti­ti­ons­för­de­rungs­fonds stellt der Bund ins­ge­samt sie­ben Mil­li­ar­den Euro zur För­de­rung von Inves­ti­tio­nen in finanz­schwa­chen Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung. Mit Abschluss der Par­la­men­ta­ri­schen Bera­tun­gen zur Neu­ord­nung der Bund-Län­der-Finanz­be­zie­hun­gen wur­de mit Ein­fü­gen des Arti­kel 104 c GG der Ver­wen­dungs­zweck aus­ge­wei­tet und die Mög­lich­keit geschaf­fen, dass der Bund auch in kom­mu­na­le Bil­dungs­in­fra­struk­tur inves­tie­ren kann. Die Aus­füh­rung des Kom­mu­nal­in­ves­ti­ti­ons­för­de­rungs­ge­set­zes (KInvFG) liegt in der Ver­ant­wor­tung der Län­der. Sie legen fest, wel­che Kom­mu­nen auf­grund der Gege­ben­hei­ten im Land finanz­schwach sind. Die Län­der­sei­te schei­den, ob und wel­che För­der­be­rei­che belegt wer­den, legen die Ein­zel­hei­ten der För­de­rung fest und ent­schei­den über die För­der­fä­hig­keit von ein­zel­nen Maß­nah­men oder deren Ableh­nung.

– Dar­über hin­aus wer­den die Kom­mu­nen ab dem Jahr 2018 in Höhe von fünf Mil­li­ar­den Euro jähr­lich – davon vier Mil­li­ar­den direkt (1,6 Mil­li­ar­den Euro über eine höhe­re Bun­des-KdU-Quo­te und 2,4 Mil­li­ar­den Euro über einen höhe­ren kom­mu­na­len Anteil an der Umsatz­steu­er) und eine Mil­li­ar­de über die Län­der – durch den Bund ent­las­tet. Das ist eine gewal­ti­ge Leis­tung des Bun­des für die Kom­mu­nen. Die Kom­mu­nen erhal­ten mit dem vom Bun­des­tag ver­ab­schie­de­ten Gesetz Pla­nungs­si­cher­heit.

Das ist wich­tig sowohl hin­sicht­lich der Betei­li­gung des Bun­des an den Kos­ten der Inte­gra­ti­on, als auch hin­sicht­lich der Kom­mu­nal­un­ter­stüt­zung durch den Bund ab dem Jahr 2018. Das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen. Die uni­ons­ge­führ­te Bun­des­re­gie­rung setzt ihre kom­mu­nal­freund­li­che Poli­tik kon­se­quent und zukunfts­ge­rich­tet fort.

Ziel der Kom­mu­nal­un­ter­stüt­zung durch den Bund ab 2018 ist es, die Finanz­kraft der Kom­mu­nen zu stär­ken. Der Ver­tei­lungs­schlüs­sel über eine höhe­re Bun­des­quo­te bei den Kos­ten der Unter­kunft nach dem SGB II und einen höhe­ren kom­mu­na­len Umsatz­steu­er­an­teil stellt sicher, dass sowohl Kom­mu­nen mit höhe­ren Sozi­al­aus­ga­ben, als auch Kom­mu­nen mit gerin­ge­ren Sozi­al­aus­ga­ben an der Bun­des­un­ter­stüt­zung teil­ha­ben kön­nen.

Die Län­der ste­hen jetzt in der Pflicht, ihre am 16. Juni 2016 gegen­über der Bun­des­re­gie­rung gege­be­ne Zusa­ge ein­zu­hal­ten. Auch die über die Lan­des­haus­hal­te ver­teil­te Sum­me von einer Mil­li­ar­de Euro muss unge­kürzt und zusätz­lich an die Kom­mu­nen wei­ter­ge­lei­tet wer­den. Damit haben die Län­der immer­hin die Mög­lich­keit, Unter­schie­de in der Ver­tei­lungs­wir­kung über die Bun­des­quo­te bei den Kos­ten der Unter­kunft und den kom­mu­na­len Anteil an der Umsatz­steu­er lan­des­in­tern aus­zu­glei­chen.

– Der Bund unter­stützt den Breit­band­aus­bau mit einem För­der­vo­lu­men in Höhe von vier Mil­li­ar­den Euro. Hier­vor pro­fi­tie­ren vor allem Kom­mu­nen im länd­li­chen Raum, in denen ein wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ger Aus­bau durch die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men allein nicht gewähr­leis­tet ist.

– Der Bund betei­ligt sich seit 2016 struk­tu­rell, dau­er­haft und dyna­misch an den gesamt­staat­li­chen Asyl- und Flücht­lings­kos­ten. Im Jahr 2016 waren im Haus­halt 3,637 Mil­li­ar­den Euro vor­ge­se­hen. Der Bund trägt ab dem 1. Janu­ar 2016 einen Teil der Kos­ten für den Zeit­raum von der Regis­trie­rung bis zur Ertei­lung eines Beschei­des durch das Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) in Höhe von 670 Euro pro Antrag­stel­ler und Monat. So erhiel­ten die Län­der über die Umsatz­steu­er­ver­tei­lung einen Betrag von 2,68 Mil­li­ar­den Euro. Im Herbst 2016 erfolg­te eine Spitz­ab­rech­nung der tat­säch­li­chen Kos­ten, wel­che für die Abschlags­zah­lung 2017 berück­sich­tigt wird. Ab 2016 erhal­ten die Län­der für jeden abge­lehn­ten Asyl­be­wer­ber einen Pau­schal­be­trag von 670 Euro. Dar­aus ergibt sich eine Abschlags­zah­lung in Höhe von 268 Mil­lio­nen Euro. Auch die­ser Betrag wur­de Ende 2016 spitz­ab­ge­rech­net.

– Der Bund zahlt 350 Mil­lio­nen Euro pro Jahr zur Finan­zie­rung der Kos­ten für unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­ge. Zur Ver­bes­se­rung der Kin­der­be­treu­ung wird der Bund die Mit­tel durch den Weg­fall des Betreu­ungs­gel­des bis 2018 zur Unter­stüt­zung von Län­dern und Kom­mu­nen ein­set­zen. Im Jahr 2016 sind das 339 Mil­lio­nen Euro. Zudem wer­den Län­der und Kom­mu­nen durch eine erheb­li­che Mit­tel­auf­sto­ckung im Bun­des­haus­halt für bun­des­ei­ge­ne Aus­ga­ben mit­tel­bar in erheb­li­chem Umfang ent­las­tet (2016 allein zusätz­lich rund 3,4 Mil­li­ar­den Euro).

– Der Bund erhöht ab dem Stich­tag 1. Okto­ber 2015 befris­tet für drei Jah­re die Bun­des­be­tei­li­gung an den Leis­tun­gen für Unter­kunft und Hei­zung nach SGB II für die flücht­lings­be­ding­ten Mehr­be­las­tun­gen ab 2016 auf 100 %, um dadurch die Kom­mu­nen zu ent­las­ten. Hier­für sind 2,6 Mrd. € ein­ge­plant. Bund und Län­der wer­den im Lich­te der wei­te­ren Ent­wick­lung recht­zei­tig über die Not­wen­dig­keit einer Anschluss­re­ge­lung Gesprä­che füh­ren.

– Im Jahr 2014 wur­den die von Armuts­zu­wan­de­rung in beson­de­rer Wei­se betrof­fe­nen Kom­mu­nen mit einer Sofort­hil­fe in Höhe von 25 Mil­lio­nen Euro ent­las­tet.

– Das Bun­des­bau­mi­nis­te­ri­um hat im Jahr 2017 den neu­en Inves­ti­ti­ons­pakt „Sozia­le Inte­gra­ti­on im Quar­tier“ gestar­tet und stellt hier­für in den Jah­ren 2017 bis 2020 jähr­lich 200 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Ziel des Inves­ti­ti­ons­pakts ist die Erhal­tung und der Aus­bau der sozia­len Infra­struk­tur (Gemein­be­darfs- und Fol­ge­ein­rich­tun­gen) und deren Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung zu Orten des sozia­len Zusam­men­halts und der Inte­gra­ti­on in Städ­ten und Gemein­den. Dies kön­nen zum Bei­spiel Bil­dungs­ein­rich­tun­gen wie Schu­len, Biblio­the­ken und Kin­der­gär­ten oder auch Quar­tierstreffs sein. Ein wich­ti­ges Ziel dabei ist die För­de­rung des sozia­len Zusam­men­halts bezie­hungs­wei­se der sozia­len Inte­gra­ti­on. Der Inves­ti­ti­ons­pakt kommt grund­sätz­lich in den Pro­gramm­ge­bie­ten der Städ­te­bau­för­de­rung zum Ein­satz. Im Ein­zel­fall kön­nen auch Infra­struk­tu­ren außer­halb der Gebiets­ku­lis­se geför­dert wer­den. Die Län­der wäh­len die kon­kre­ten För­der­pro­jek­te aus (ana­log dem Ver­fah­ren der Städ­te­bau­för­de­rung). Der Bund betei­ligt sich an der För­de­rung zu 75 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten.

– Die Län­der wur­den in der lau­fen­den Wahl­pe­ri­ode mit sechs Mil­li­ar­den Euro für die Bewäl­ti­gung der Auf­ga­ben bei Kin­der­krip­pe, Kin­der­gar­ten, Schu­le und Hoch­schu­le unter­stützt. Ein Groß­teil die­ser Auf­ga­ben liegt voll oder teil­wei­se in kom­mu­na­ler Trä­ger­schaft. Dabei stellt der Bund für Krip­pen und Kin­der­ta­ges­stät­ten bis zu eine Mil­li­ar­de Euro zur Ver­fü­gung, wäh­rend Wis­sen­schaft, Schu­len und Hoch­schu­len mit ins­ge­samt fünf Mil­li­ar­den Euro unter­stützt wer­den. Damit haben die Kom­mu­nen noch­mals die Mög­lich­keit erhal­ten, die Klein­kind­be­treu­ung wei­ter aus­zu­bau­en. Bei den für Wis­sen­schaft, Schu­le und Hoch­schu­le vor­ge­se­he­nen fünf Mil­li­ar­den Euro erwar­ten wir, dass die Län­der den Anteil für die Schu­len so ein­set­zen, dass die Kom­mu­nen ange­mes­sen betei­ligt wer­den.

– Die vom Bund initi­ier­ten Denk­mal­schutz­pro­gram­me kom­men eben­falls den Kom­mu­nen zugu­te. Die Pro­gram­me ermög­li­chen den Erhalt von Kul­tur­denk­mä­lern und sichern Auf­trä­ge vor allem für klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Bau- und Hand­werks­be­trie­be. Hier­von pro­fi­tie­ren die Kom­mu­nen in dop­pel­ter Wei­se.

– Die BImA gibt seit 2015 Kon­ver­si­ons­lie­gen­schaf­ten ver­bil­ligt an Gebiets­kör­per­schaf­ten sowie pri­vat­recht­li­che Gesellschaften/Unternehmen, Stif­tun­gen oder Anstal­ten ab, an denen die Kommune/Gebietskörperschaft mehr­heit­lich betei­ligt ist. Über Kon­ver­si­ons­lie­gen­schaf­ten hin­aus kann die BImA auch wei­te­re ent­behr­li­che Grund­stü­cke an Län­der und Gemein­den zu Zwe­cken des sozia­len Woh­nungs­baus unter­halb des gut­ach­ter­lich ermit­tel­ten Ver­kehrs­wer­tes abge­ben.

Wei­ter über­lässt die BImA den Gebiets­kör­per­schaf­ten miet­zins­frei Lie­gen­schaf­ten zur Unter­brin­gung von Asyl­be­geh­ren­den und Flücht­lin­gen und erstat­tet die­sen gegen Nach­weis die ent­stan­de­nen Erst­in­stand­set­zungs- und Erschlie­ßungs­kos­ten. Bezo­gen auf die­se Maß­nah­men rech­net die BImA für 2016 mit Min­der­ein­nah­men bzw. Mehr­aus­ga­ben von etwa 500 Mil­lio­nen Euro.

– Zudem hat die Koali­ti­on die Kom­mu­nen in wei­te­ren Berei­chen bei der Erfül­lung ihrer Auf­ga­ben unter­stützt und damit die kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tung gestärkt – bei­spiels­wei­se durch die Novel­lie­rung des Bau­ge­setz­bu­ches oder die Stär­kung des Ehren­am­tes. Dar­über hin­aus pro­fi­tie­ren die Kom­mu­nen vom Enga­ge­ment des Bun­des bei der Stär­kung der inter­kom­mu­na­len Zusam­men­ar­beit, der Ver­bes­se­rung des Hoch­was­ser­schut­zes oder auch der Stär­kung des Tou­ris­mus, der Stär­kung des e-Governments oder bei Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Mobi­li­tät sowie der Gesund­heits- und Pfle­ge­ver­sor­gung.

Wei­ter par­ti­zi­pie­ren die Kom­mu­nen auch an der Fort­schrei­bung der Ent­flech­tungs­mit­tel bis ein­schließ­lich  019 auf dem bis­he­ri­gen Niveau von ins­ge­samt jähr­lich rund 2,6 Mrd. €. Die­se Mit­tel sind zweck­ge­bun­den für inves­ti­ve Vor­ha­ben und kön­nen u.a. auch zur Ver­bes­se­rung der kom­mu­na­len Ver­kehrs­ver­hält­nis­se und für die sozia­le Wohn­raum­för­de­rung ein­ge­setzt wer­den.

Die uni­ons­ge­führ­te Bun­des­re­gie­rung setzt mit ihrer kom­mu­nal­freund­li­chen Poli­tik ein deut­li­ches Signal zur Unter­stüt­zung der Kom­mu­nen und zeigt sehr deut­lich, dass die Kom­mu­nal­in­ter­es­sen bei ihr in guten Hän­den sind.

Bild © Jens Koep­pen

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