Unterwegs daheim: Besuche bei Einrichtungen und Unternehmen in Schwedt

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Unterwegs daheim: Besuche bei Einrichtungen und Unternehmen in Schwedt

Unterwegs daheim. Von der Kita bis zum Theater  – Jens Koeppen besuchte kürzlich in Begleitung von Landratskandidatin Karina Dörk verschiedene Einrichtungen und Unternehmen in seiner Heimatstadt Schwedt.

Zunächst stand ein Besuch der evangelischen Kindertagesstätte „Kinderarche“ auf dem Programm. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung und im anschließenden Gespräch mit der Kitaleitung informierten sich die beiden Politiker über das inhaltliche Konzept der Kita und die Herausforderungen im Kita-Alltag.

Im Anschluss daran stand ein Besuch bei der Wohnbauten Schwedt GmbH auf dem Programm. Die Geschäftsführung, Maren Schmidt und Roald Helm, empfing die beiden Politiker zum Gespräch. Im Mittelpunkt standen aktuelle und zukünftige Projekte des Unternehmens in der Stadt.

Anschließend wurden Jens Koeppen und Karina Dörk bei der Unternehmensgruppe RECON-T erwartet. Uwe Barz erläuterte dem Duo zunächst die Kerngeschäftsfelder des Unternehmens und konnte beim anschließenden Rundgang einige Einblicke in den Betriebsablauf geben.

Abschluss des Tages waren Jens Koeppen, Henryk Wichmann und Karina Dörk in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt zu einem Kultur-Austausch eingeladen. Zum Thema „Zukunft der Kultur und Kulturförderung im Landkreis Uckermark“ wollten Intendant Reinhard Simon, sein designierter Nachfolger André Nicke sowie SVV-Vorsitzender Hans-Joachim Höppner mit den politischen Vertretern vom Bund, Land und Kreis zum Arbeitsgespräch und Gedankenaustausch zusammenkommen.

Über den Besuch im Schwedter Recycling Unternehmen Recon berichtete die Märkische Oderzeitung am 29.03.2018 auf ihrer Internetseite unter dem Titel „Recon startet 3,5 Millionen-Investition“. Gern können Sie den Artikel unter dem folgenden Link im Ganzen lesen: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1647939/

Einen Auszug erhalten Sie hier.

Aus dem Artikel:

„Der Recyclingbetrieb Recon hat vier Jahre nach seinem Antrag auf Betriebserweiterung die Genehmigung dafür erhalten. 3,5 Millionen Euro will die Firma investieren. Landratskandidatin Karina Dörk (CDU) besuchte den Betrieb und bekam deutliche Worte über die Kreisverwaltung zu hören.

Seit wenigen Tagen hält Geschäftsführer Uwe Bartz die lang ersehnte Genehmigung für die Betriebserweiterung in der Hand. Das Unternehmen will 3,5 Millionen Euro in den Bau neuer Lager und Sortierflächen, neuer überdachter Boxen und Anlagen zur sicheren Wasserentsorgung und zum besseren Brandschutz sowie in neue Technik investieren. (…)

Recon ist einer der wichtigsten Recyclingbetriebe der Uckermark. (…) „Den Landrat hat die ganzen Jahre nicht interessiert, wo der komplette Hausmüll des Landkreises landet und verarbeitet wird“, kommentiert Uwe Bartz. (…) Auf die Frage, warum das so lange gedauert habe, antwortet Uwe Bartz: „Was uns beim Kreis entgegenschlug an Verzögerung und Inkompetenz war eine Katastrophe“, erklärt Geschäftsführer Uwe Bartz und ließ kein gutes Haar am amtierenden Landrat. Selbst nach dem Erörterungstermin  seien aus dessen Umweltamt „abenteuerliche Forderungen“ an die Firma gestellt worden, die nichts mit der beantragten Erweiterung zu tun hatten. „Wir mussten monatelang auf Stellungnahmen warten, die uns innerhalb von Wochen versprochen waren und wir haben es schwarz auf weiß, dass diese Forderungen möglicherweise überzogen seinen. Man sagte uns, wir hätten ja gute Chancen, uns rechtlich zu wehren“, berichtet Bartz. Er erklärt Karina Dörk, keine Sonderbehandlung zu verlangen, sondern lediglich die Einhaltung der Gesetze. Wenn höhere Auflagen zur Reinhaltung des Grundwassers gelten, dann aber auch für alle anderen Entsorgungsbetriebe. „Wenn nur wir so strenge Auflagen erhalten, haben wir einen Wettbewerbsnachteil“, so Bartz, „dabei wollen wir investieren, wachsen und Leute einstellen.“

 

Quelle: www.moz.de, 29.03.2018

Bilder © Jens Koeppen

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