Unterwegs in der Region

Unterwegs in der Region

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Kunow

Am 22. Februar besuchte ich die Kunower Dorfkirche. In den vergangenen Jahren konnten bereits grundlegende Baumaßnahmen und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes ist oftmals der Auftakt für eine umfassende Sanierung von Kirchen und anderen Denkmälern in unserer Region. So habe ich mich sehr gefreut, als bereits im Jahr 2012 eine Förderung mit rund 80.0000 Euro über das damalige Denkmalschutzsonderprogramm möglich wurde. Jetzt fehlt nur noch die Reparatur und Restaurierung der Orgel im Innenraum, um die wunderschöne Feldsteinkirche dauerhaft in allen Facetten als Ort für die Gemeinde – aber auch als Ort für Veranstaltungen und Begegnungen zu erhalten und nutzen zu können.

Joachimsthal

Am 21.02.2017 habe ich das Freie Joachimsthaler Gymnasium besucht und den Unterricht der 9. und 10. Klassen in Politischer Bildung begleitet. Es war eine sehr gute, lebendige Gesprächsrunde. Vor allem über die zahlreichen Fragen, die sehr guten politischen Kenntnisse und das Interesse der Schüler habe  ich mich gefreut. Die Themen reichten von der Inneren Sicherheit, über Windenergie, Fragen rund um die immer weiter zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft bis hin zum Infrastrukturausbau.

Gern werde ich auch die Schüler, das Kollegium sowie die Schulleitung dabei unterstützen, eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Taiwan zu organisieren. Die Freien Schulen sind eine gute und wichtige Ergänzung in der Bildungslandschaft und bilden für viele eine Alternative zu anderen Schulen in der Region.

Prenzlau

Die Freiwillige Feuerwehren leisten in unserer Region einen wichtigen Beitrag nicht nur für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger und deren Hab und Gut, sie leisten auch ein wertzuschätzendes gesamtgesellschaftliches Engagement, zum Beispiel in der Jugendarbeit.

Kürzlich nahm ich an der Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes des Landkreises Uckermark in Prenzlau teil. Das war eine schöne Gelegenheit den Blauröcken für ihren Einsatz zu danken und ihnen meinen Respekt zu zollen. Nachdrücklich werbe ich seit langem bereits für eine Feuerwehrrente als zumindest kleine Anerkennung für die Lebensleistung der Kameradinnen und Kameraden. In anderen Bundesländern gibt es diese Anerkennung des Ehrenamtes bereits – ich hoffe, dass sich auch in Brandenburg dahingehend endlich etwas tut!

Eberswalde

Mit Zoodirektor Dr. Bernd Hensch und einem Vertreter des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. traf ich kürzlich im Zoo Eberswalde zu einem Gespräch über die wichtige Rolle von Zoos im Tourismus und als regionaler Wirtschaftsfaktor zusammen. Der 1928 gegründete Zoo Eberswalde ist 15 Hektar groß und beherbergt etwa 1.500 Tiere aus 5 Kontinenten und rund 150 Tierarten. Ob Eismeer oder Savanne – die Tiere leben in ihrer ursprünglichen Umwelt und werden artgerecht gehalten. Zoos übernehmen eine wichtige Rolle als gesellschaftliches Kulturgut, unterstützen die Region als Arbeitgeber, Ausbilder und Tourismusmagnet. Zahlreiche Wirtschaftseffekte werden durch den Zoo in der Stadt Eberswalde und der gesamten Region ausgelöst. Zudem tragen die Zoos zum Artenerhalt und zur Sicherung der Artenvielfalt bei und leisten wertvolles Engagement im Bereich von Umwelt- und Naturschutz. Einzigartig im Zoo Eberswalde ist auch die Zooschule. Engagierte Mitarbeiter unterrichten hier, um Kinder und Jugendliche mit Natur, Tieren und Artenschutz in Kontakt zu bringen und so auch frühzeitig die Augen zu öffnen für die Bedeutung der Natur und ihrer Vielfalt für unsere Lebensumwelt.

Templin

Nach neun Monaten Bauzeit hat das Multikulturelle Zentrum in Templin wieder seine Türen für Besucher geöffnet. Ein schöner Festsaal und viele technische Verbesserungen laden die Gäste nun wieder zu Kino-, Theater- oder Musikveranstaltungen ein. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte sich maßgeblich für die Ausgaben zur Modernisierung im Multikulturellen Zentrum eingesetzt. Nun müssen auch die anderen Fraktionen mit an einem Strang ziehen, damit für Kunst und Kultur in unserer Region weiterhin nachhaltig Mittel in den Kreishaushalt eingestellt werden.

Bilder © Jens Koeppen

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