Unterwegs in der Region

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23. Februar 2017
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3. März 2017

Unterwegs in der Region

Kunow

Am 22. Feb­ru­ar besuchte ich die Kunow­er Dor­fkirche. In den ver­gan­genen Jahren kon­nten bere­its grundle­gende Bau­maß­nah­men und Sanierungsar­beit­en durchge­führt wer­den. Das Denkmalschutz­son­der­pro­gramm des Bun­des ist oft­mals der Auf­takt für eine umfassende Sanierung von Kirchen und anderen Denkmälern in unser­er Region. So habe ich mich sehr gefreut, als bere­its im Jahr 2012 eine Förderung mit rund 80.0000 Euro über das dama­lige Denkmalschutz­son­der­pro­gramm möglich wurde. Jet­zt fehlt nur noch die Reparatur und Restau­rierung der Orgel im Innen­raum, um die wun­der­schöne Feld­steinkirche dauer­haft in allen Facetten als Ort für die Gemeinde — aber auch als Ort für Ver­anstal­tun­gen und Begeg­nun­gen zu erhal­ten und nutzen zu kön­nen.

Joachim­sthal

Am 21.02.2017 habe ich das Freie Joachim­sthaler Gym­na­si­um besucht und den Unter­richt der 9. und 10. Klassen in Poli­tis­ch­er Bil­dung begleit­et. Es war eine sehr gute, lebendi­ge Gespräch­srunde. Vor allem über die zahlre­ichen Fra­gen, die sehr guten poli­tis­chen Ken­nt­nisse und das Inter­esse der Schüler habe  ich mich gefreut. Die The­men reicht­en von der Inneren Sicher­heit, über Winden­ergie, Fra­gen rund um die immer weit­er zunehmende Dig­i­tal­isierung unser­er Gesellschaft bis hin zum Infra­struk­tu­raus­bau.

Gern werde ich auch die Schüler, das Kol­legium sowie die Schulleitung dabei unter­stützen, eine Schul­part­ner­schaft mit ein­er Schule in Tai­wan zu organ­isieren. Die Freien Schulen sind eine gute und wichtige Ergänzung in der Bil­dungs­land­schaft und bilden für viele eine Alter­na­tive zu anderen Schulen in der Region.

Pren­zlau

Die Frei­willige Feuer­wehren leis­ten in unser­er Region einen wichti­gen Beitrag nicht nur für die Sicher­heit und das Wohlbefind­en der Bürg­erin­nen und Bürg­er und deren Hab und Gut, sie leis­ten auch ein wertzuschätzen­des gesamt­ge­sellschaftlich­es Engage­ment, zum Beispiel in der Jugen­dar­beit.

Kür­zlich nahm ich an der Ver­bandsver­samm­lung des Feuer­wehrver­ban­des des Land­kreis­es Uck­er­mark in Pren­zlau teil. Das war eine schöne Gele­gen­heit den Blau­röck­en für ihren Ein­satz zu danken und ihnen meinen Respekt zu zollen. Nach­drück­lich werbe ich seit langem bere­its für eine Feuer­wehrrente als zumin­d­est kleine Anerken­nung für die Lebensleis­tung der Kam­eradin­nen und Kam­er­aden. In anderen Bun­deslän­dern gibt es diese Anerken­nung des Ehre­namtes bere­its – ich hoffe, dass sich auch in Bran­den­burg dahinge­hend endlich etwas tut!

Eber­swalde

Mit Zood­i­rek­tor Dr. Bernd Hen­sch und einem Vertreter des Ver­ban­des der Zool­o­gis­chen Gärten (VdZ) e.V. traf ich kür­zlich im Zoo Eber­swalde zu einem Gespräch über die wichtige Rolle von Zoos im Touris­mus und als regionaler Wirtschafts­fak­tor zusam­men. Der 1928 gegrün­dete Zoo Eber­swalde ist 15 Hek­tar groß und beherbergt etwa 1.500 Tiere aus 5 Kon­ti­nen­ten und rund 150 Tier­arten. Ob Eis­meer oder Savanne — die Tiere leben in ihrer ursprünglichen Umwelt und wer­den art­gerecht gehal­ten. Zoos übernehmen eine wichtige Rolle als gesellschaftlich­es Kul­turgut, unter­stützen die Region als Arbeit­ge­ber, Aus­bilder und Touris­mus­mag­net. Zahlre­iche Wirtschaft­sef­fek­te wer­den durch den Zoo in der Stadt Eber­swalde und der gesamten Region aus­gelöst. Zudem tra­gen die Zoos zum Arten­er­halt und zur Sicherung der Arten­vielfalt bei und leis­ten wertvolles Engage­ment im Bere­ich von Umwelt- und Naturschutz. Einzi­gar­tig im Zoo Eber­swalde ist auch die Zooschule. Engagierte Mitar­beit­er unter­richt­en hier, um Kinder und Jugendliche mit Natur, Tieren und Arten­schutz in Kon­takt zu brin­gen und so auch frühzeit­ig die Augen zu öff­nen für die Bedeu­tung der Natur und ihrer Vielfalt für unsere Leben­sumwelt.

Tem­plin

Nach neun Monat­en Bauzeit hat das Mul­ti­kul­turelle Zen­trum in Tem­plin wieder seine Türen für Besuch­er geöffnet. Ein schön­er Fest­saal und viele tech­nis­che Verbesserun­gen laden die Gäste nun wieder zu Kino-, The­ater- oder Musikver­anstal­tun­gen ein. Die CDU-Kreistags­frak­tion hat­te sich maßge­blich für die Aus­gaben zur Mod­ernisierung im Mul­ti­kul­turellen Zen­trum einge­set­zt. Nun müssen auch die anderen Frak­tio­nen mit an einem Strang ziehen, damit für Kun­st und Kul­tur in unser­er Region weit­er­hin nach­haltig Mit­tel in den Kreishaushalt eingestellt wer­den.

Bilder © Jens Koep­pen

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