Verhandlungen zum Finowkanal dürfen nicht scheitern!

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Verhandlungen zum Finowkanal dürfen nicht scheitern!

Ver­hand­lun­gen zum Finowkanal dür­fen nicht scheit­ern! Schiff­barkeit muss erhal­ten bleiben – der Bund ste­ht zu seinen Zusagen – die Region darf jet­zt nicht aussteigen.”

Zum Stand der Ver­hand­lun­gen zwis­chen der Region und dem Bund zur Über­nahme des Finowkanals habe ich nach meinem Gespräch vom 30. Novem­ber 2017 mit dem Leit­er des Wasser­straßen- und Schiff­fahrt­samtes Eber­swalde, Peter Münch, und seinem Stel­lvertreter, Sebas­t­ian Dosch, fol­gende Pres­se­in­for­ma­tion her­aus­gegeben

Ich appel­liere drin­gend an die Ver­ant­wortlichen in der Region, dieses wichtige Pro­jekt jet­zt nicht scheit­ern zu lassen und den Erhalt der Schiff­barkeit des Finowkanals nicht mutwillig aufs Spiel zu set­zen. Statt sich aus Angst vor dem Scheit­ern zurück­zuziehen, plädiere ich dafür, das Herz in die Hand zu nehmen und gemein­schaftlich mit dem Bund das Wun­sch­pro­jekt der Region, den Erhalt des Finowkanals, zum Erfolg zu führen.

Obwohl der Bund nicht orig­inär für den (Wasser-)Tourismus zuständig ist, ist dessen große Bedeu­tung für die gesamte Region dem Bund bewusst. Das bele­gen auch zahlre­iche Stu­di­en und eigene Ein­schätzun­gen der Min­is­te­rien. Der Bund muss als Träger der Bun­deswasser­straßen allerd­ings vor allem die wirtschaftliche Bedeu­tung (Aus­las­tung und Trans­port­men­gen) im Blick haben.

Für den dauer­haften Erhalt der Schiff­barkeit des Finowkanals liegt vom Bund ein sehr gutes Ange­bot vor und wurde durch die inten­sive Zusam­me­nar­beit der let­zten Jahre und vor allem in den let­zten Monat­en unter­mauert. Der Bund wird sich mit 50 Prozent der Kosten an der Sanierung aller Schleusen beteili­gen und ste­ht darüber hin­aus mit seinem Knowhow an der Seite der Kom­munen. Alter­na­tiv beste­ht auch die Möglichkeit ein­er kom­plet­ten Über­nahme durch die Region – der Bund würde dafür ein­ma­lig 75 Mil­lio­nen Euro bere­it­stellen.

Mehr Mit­tel oder ein anderes Ange­bot zu einem anderen Zeit­punkt sind nicht zu erwarten – unab­hängig von der Regierungs­bil­dung in Berlin. Die Region darf sich jet­zt nicht zurückziehen und diese ein­ma­lige Chance ver­stre­ichen lassen. Der Bund ste­ht der Region als ver­lässlich­er Part­ner an der Seite. Wer jet­zt kneift, ver­hin­dert ein wichtiges Pilot­pro­jekt, das für die gesamte Region große Vorteile bringt. Bei ein­er Über­nahme des Kanals kön­nte die Region eigen­ver­ant­wortlich über die Weit­er­en­twick­lung rund um den Kanal, touris­tis­che Ange­bote und Bau­maß­nah­men in diesem Zusam­men­hang entschei­den.

Wenn die Ver­hand­lun­gen scheit­ern, ist das Pilot­pro­jekt Finowkanal endgültig tot. Für unsere gesamte Region würde das einen gravieren­den touris­mus­poli­tis­chen Rückschritt bedeuten. Ich wün­sche mir von den ver­ant­wortlichen Entschei­dungsträgern mehr Courage und mehr Ver­trauen in das Gelin­gen des Pro­jek­tes.“

Bild © Jens Koep­pen

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