Beginn der Sommertour — Petition zum Erhalt des Landkreises

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Rede im Plenum des Deutschen Bundestages
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Beginn der Sommertour — Petition zum Erhalt des Landkreises

“100 Prozent Uck­er­mark”!

Die uck­er­märkische CDU set­zt sich für den Erhalt des Land­kreis­es Uck­er­mark ein und hat eine entsprechende Peti­tion ins Leben gerufen. Eine großan­gelegte Unter­schrifte­nak­tion flankiert die geplante Land­tagspe­ti­tion. Mit Beginn der diesjähri­gen Som­mer­tour von Jens Koep­pen durch die Region wurde am gestri­gen Tag in Pren­zlau auch der Startschuss für die Unter­schriften­samm­lung gegeben. Beim ersten Stopp der Tour kamen dabei in nur 2 Stun­den rund 200 Unter­schriften zusam­men.

Im Inter­net ist die Seite www.wir-sind-die-Uckermark.de freigeschal­tet. Dort kön­nen online Unter­schriften geleis­tet oder Lis­ten für eigene Unter­schriften­samm­lun­gen herun­terge­laden wer­den.

Die Märkische Oderzeitung berichtete über den Start der Som­mer­tour am 06. Juli in Pren­zlau und den Start der Unter­schrifte­nak­tion mit dem Artikel “Kamp­fansage gegen Kreishochzeit” am 07.07.2015 auf ihrer Inter­net­seite. Den voll­ständi­gen Artikel kön­nen Sie auf der Home­page MOZ unter https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1404037/ nach­le­sen.

Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen gern hier zur Ver­fü­gung.

Aus dem Artikel:

Vor fast 22 Jahren wurde der Großkreis Uck­er­mark gebildet. Nach dem Willen der Lan­desregierung soll er nun wieder von der Ver­wal­tungskarte ver­schwinden. Gegen diese Fusion mit dem Barn­im wehrt sich die Kreis-CDU mit ein­er großan­legten Unter­schriften­samm­lung. 

Die CDU-Mit­glieder um ihren Kreisvor­sitzen­den und Bun­destagsab­ge­ord­neten Jens Koep­pen hat­ten noch nicht mal die Schirme am Info-Stand aufgestellt, da liefen schon die ersten Men­schen her­bei. Inner­halb von 15 Minuten tru­gen sich 60 Pas­san­ten in Pren­zlau in die Unter­schriften­lis­ten gegen eine Kreis­ge­bi­et­sre­form ein. So umringt sind Parteien­stände höchst sel­ten. Jens Koep­pen hat das The­ma zum Schw­er­punkt sein­er Som­mer­tour durch seinen Wahlkreis gemacht. Sein Ziel: min­destens 5000 Unter­schriften für eine Land­tagspe­ti­tion. Die ist bere­its ein­gere­icht, soll aber mit dem Bürg­er­willen unter­mauert wer­den.

Klare Worte in Pren­zlau: “Die Uck­er­mark ist groß genug”, sagt Annemarie Wey­er. “Wenn jet­zt noch der Barn­im dazu kommt, find­en sich ältere Men­schen in dem Ver­wal­tungskram gar nicht mehr zurecht.” Weil sie in der Uck­er­mark geboren ist und bis heute hier lebt, hat Han­nelore Schie­mann unter­schrieben. “Ich möchte nicht, dass der Land­kreis ver­loren geht.” Ein­er der ersten mit dem Stift in der Hand war Ex-Lan­drat Joachim Ben­thin. Er hat vor 22 Jahren die Vere­ini­gung von drei Land­kreisen und der Stadt Schwedt unter damals schwierig­sten Umstän­den geleit­et. “Wir haben damals um diese Ein­heit gerun­gen. Das dür­fen wir jet­zt nicht so leicht­fer­tig aufgeben.” (…)

Koep­pens Ärg­er: Die von der Lan­desregierung her­aus­ge­bracht­en Leitlin­ien für eine Struk­turverän­derung wür­den nichts beant­worten, son­dern nur neue Fra­gen aufw­er­fen. “Bei der Bil­dung neuer Großkreise teilt man die poli­tis­chen Vertre­tun­gen zuun­gun­sten der ländlichen Räume auf”, sagt der Abge­ord­nete. Alle Entschei­dun­gen zum demografis­chen Wan­del, öffentlichen Nahverkehr, zu Kranken­häusern, Ober­stufen­zen­tren, Bau­maß­nah­men oder Finanzen wür­den dann aus der Sicht des Berlin­er Speck­gür­tels getrof­fen. “Die Uck­er­mark und andere berlin­ferne Regio­nen kom­men dann unter die Räder”, schimpft Koep­pen.

Während der Barn­im bere­its durch mehrheitlichen Kreistags­beschluss parteiüber­greifend gegen eine Hochzeit mit der Uck­er­mark ges­timmt hat, hält sich Lan­drat Diet­mar Schulze (SPD) mit sein­er Partei, unter­stützt von den Linken, bewusst zurück. Während über­all im Land die Leitlin­ien disku­tiert wer­den, will er vor­erst in anderen Kreisen und Bun­deslän­dern Erfahrun­gen aus früheren Kreis­re­for­men ein­sam­meln und dann eine Stel­lung­nahme for­mulieren. Reak­tion der CDU: “Das ist feige. Jedem ist klar, was die Zahlen in den Leitlin­ien bedeuten und dass daran höch­stens noch ein wenig herumge­feilt wird”, schimpft Jens Koep­pen. “Man muss doch eine Mei­n­ung haben. Und als Abge­ord­neter muss man auch den Mut haben zu sagen, dass die eigene Regierung mal nicht Recht hat.” (…)

Seit Anfang der Woche ist im Inter­net die Seite www.wir-sind-die-Uckermark.de freigeschal­tet. Dort kön­nen online Unter­schriften geleis­tet wer­den. Außer­dem enthält sie den Peti­tion­s­text gegen die Kre­is­fu­sion.”

Quelle: www.moz.de

Bild © Jens Koep­pen

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