Hoffnungsschimmer für das Bahnwerk in Eberswalde

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Hoffnungsschimmer für das Bahnwerk in Eberswalde

Nach langem Schweigen zur Zukun­ft des Bah­n­werkes in Eber­swalde gibt es nun wieder einen kleinen Hoff­nungss­chim­mer für dessen Erhalt. Die jüng­sten Ver­laut­barun­gen nach Gesprächen zwis­chen der Deutschen Bahn AG und dem Land Bran­den­burg besagen, dass ein Investor gefun­den wurde. Zu diesen Entwick­lun­gen sagt der CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Jens Koep­pen:

Ich bin vor­sichtig opti­mistisch. Ich hoffe, dass die nun anste­hen­den konkreten Ver­hand­lun­gen zwis­chen Bahn, Land und Investor gut aus­ge­hen und der Indus­tri­e­s­tandort Eber­swalde auch nach dem 31. Dezem­ber 2016 Bestand hat.

Auch wenn mit der Über­nahme des Bah­n­werks durch einen Investors große Verän­derun­gen ein­herge­hen, so bietet dieser Schritt eine langfristige Per­spek­tive. Und auch wenn die Details der Über­nahme noch ver­han­delt wer­den, geht die grund­sät­zliche Entschei­dung — das Bah­n­werk über 2016 hin­aus zu erhal­ten — in die richtige Rich­tung. Diesen Schritt begrüße ich.

Wichtig ist nun, dass mit dem Ende der Ver­hand­lun­gen die Hängepar­tie für die Mitar­beit­er vor Ort been­det wird und die Belegschaft Gewis­sheit erhält. Der stetige Kampf für den Erhalt, unzäh­lige Demon­stra­tio­nen und Mah­nwachen, Unter­schriften­samm­lun­gen und Gespräche, all das hat allen Beteiligten viel Kraft ge-kostet. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich dieser Kampf für die Fam­i­lien der Belegschaft, Betrieb­srat und Gew­erkschaft unterm Strich auch gelohnt hat.“

Bild © Jens Koep­pen

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