Landespersonal für Schleusen einsetzen

Interview
5. Mai 2015
Petitionsübergabe zum Erhalt des Finowkanals
13. Mai 2015

Landespersonal für Schleusen einsetzen

–Schleusen haben touris­mus­poli­tis­che Bedeu­tung / Lan­des­per­son­al schnell qual­i­fizieren / CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete appel­lieren an Lan­desregierung–

Zur Reduzierung der Öff­nungszeit­en von Schleusen auf dem Ter­ri­to­ri­um des Lan­des Bran­den­burg erk­lären die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete aus Dahme-Spree­wald und stel­lvertre­tende Vor­sitzende der CDU Bran­den­burg, Jana Schimke, sowie der Bun­destagsab­ge­ord­nete für Uck­er­mark und Barn­im und Mit­glied im Verkehrsauss­chuss­es des Deutschen Bun­destages, Jens Koep­pen:

Langfristig für den Touris­mus attrak­tive Öff­nungszeit­en unser­er Schleusen wer­den wir nur mit zusät­zlichem Ein­satz von Lan­des­per­son­al sich­er­stellen kön­nen. Der Bund set­zt beim Ein­satz des knap­pen Per­son­als seine Pri­or­itäten bekan­nter­maßen klar bei attrak­tiv­en Öff­nungszeit­en für die Güter­schiff­fahrt. Darauf muss das Land im Inter­esse des Touris­mus reagieren und eigenes Per­son­al schnell qual­i­fizieren und für die Sicherung des Mehrschicht­be­triebs von Schleusen ein­set­zen.

Diese Forderung wurde in einem Schreiben von uns an den Wirtschaftsmin­is­ter und die Verkehrsmin­is­terin des Lan­des Bran­den­burg unter­strichen.

Jana Schimke: „Mit der Per­son­alk­nap­pheit an den Schleusen kämpfen wir seit mehr als 5 Jahren. Auch 2010 kam es zu reduzierten Öff­nungszeit­en. Viele unser­er Schleusen in Bran­den­burg haben weniger Bedeu­tung für den Güter­verkehr, als für den Touris­mus im Land. Die typ­is­chen gegen­seit­i­gen Schuldzuweisun­gen sind deshalb fehl am Platz. Ich freue mich, dass es seit­ens der Lan­desregierung nun auch endlich Über­legun­gen gibt, Lan­des­per­son­al zur Sicherung attrak­tiv­er Öff­nungszeit­en von Schleusen einzuset­zen. Das ist fol­gerichtig und drin­gend notwendig.“

Jens Koep­pen ergänzte: „Das Land muss seine Weit­er­bil­dungsini­tia­tive schnell voran­brin­gen, damit die Sai­son nicht ver­loren geht. Langfristig muss mit dem Bund auch über inno­v­a­tive Betreiber­mod­elle oder Eigen­tümer­wech­sel bei Wasser­straßen mit rein­er  touris­mus­poli­tis­ch­er Bedeu­tung ver­han­delt wer­den. Beim Finowkanal sind wir auf dem richti­gen Weg. Bessere Unter­stützung durch die Lan­desregierung für wasser­touris­tis­che Pro­jek­te, die Unter­stützung von kom­mu­nalen Ini­tia­tiv­en und die Bere­it­stel­lung von EU-För­der­mit­teln seit­ens des Lan­des, wür­den helfen, den Wasser­touris­mus voranzubrin­gen. Hier haben wir noch viel ungenutztes Poten­tial.“

Bild © Jens Koep­pen

print

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.