Meisterbrief als Qualitätssiegel — Augenoptikermeister Volker Thieß erhält Silbernen Meisterbrief

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Meisterbrief als Qualitätssiegel — Augenoptikermeister Volker Thieß erhält Silbernen Meisterbrief

Auf das Deutsche Handw­erk kön­nen wir stolz sein. Es ist eine tra­gende Säule unseres wirtschaftlichen Erfol­gs.

Das seit 3 Gen­er­a­tio­nen inhab­erge­führte Optikerun­ternehmen Berg­er-Optik feierte kür­zlich 50-jähriges Fir­men­ju­biläum, zwei sil­berne Meis­ter­briefe von den Inhab­ern Anke und Volk­er Thieß sowie den Bach­e­lor von Sohn Thomas, der das Unternehmen zukün­ftig weit­er­führen wird. Als regionaler Bun­destagsab­ge­ord­neter und Vor­sitzen­der der AG Handw­erk habe ich mich sehr gefreut, die Über­gabe des Sil­ber­nen Meis­ter­briefes an Volk­er Thieß vorzunehmen zu dür­fen. Tra­di­tion, Kon­ti­nu­ität, Aus­bil­dung und soziales Engage­ment – nach diesen Maxi­men arbeit­et das regionale Unternehmen „Berg­er Optik“ in Eber­swalde, das fest in der Region ver­wurzelt ist. Der Inhab­er-Fam­i­lie gilt mein Respekt und meine Anerken­nung und ich grat­uliere auf diesem Weg noch ein­mal her­zlich.

Der Meis­ter­brief ist ein Qual­itätssiegel mit hohem Stel­len­wert im deutschen Handw­erk. Er ist ein Garant für hohe Qual­ität, eine gute Aus­bil­dungsleis­tung, für die Vor­sorge bei gefahren­geneigten Tätigkeit­en, für den Ver­brauch­er­schutz und für ein nach­haltiges Unternehmer­tum. Wir, die Mit­glieder der AG Handw­erk und ein­er entsprechen­den Koali­tion­sar­beits­gruppe set­zen uns dafür ein, den Meis­ter­brief als Qual­itäts- und Qual­i­fizierungsausweis wieder zu stärken. Ziel ist eine rechtssichere Wiedere­in­führung des Meis­ter­briefs als verpflich­t­ende Voraus­set­zung für eine Betrieb­s­grün­dung in eini­gen Gew­erken des Handw­erks.

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Zur Über­gabe des Sil­ber­nen Meis­ter­briefes hat auch die Märkische Oderzeitung am 17.11.2018 einen Artikel auf ihrer Inter­net­seite veröf­fentlicht. Den Artikel “Qual­ität sichert Exis­tenz” kön­nen Sie online unter dem fol­gen­dem Link lesen: https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1692520/

Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen gern nach­fol­gend zur Ver­fü­gung.

Aus dem Artikel:

Jens Koep­pen (CDU), Mit­glied des Bun­destages hat Augenop­tik­er­meis­ter Volk­er Thieß im feier­lichen Rah­men den Sil­ber­nen Meis­ter­brief anlässlich des 25. Meis­ter­ju­biläums über­re­icht. Der Schwedter Christ­demokrat wurde im April dieses Jahres zum Vor­sitzen­den der Arbeits­ge­mein­schaft Handw­erk des Deutschen Bun­destages gewählt.

Koep­pen ist selb­st Handw­erksmeis­ter in der Elek­troin­stal­la­tion und ken­nt die Wün­sche der Branche gut. Er nutzte die Über­gabe der Ehrung, um sich für eine Stärkung des deutschen Handw­erks auszus­prechen.

Sein klares Plä­doy­er für eine duale Aus­bil­dung fußt dabei eben­so auf dieser fundierten Ken­nt­nis der Sach­lage, wie die Forderung nach ein­er gle­ich­w­er­ti­gen Anerken­nung der handw­erk­lichen Befähi­gungsnach­weise im Ver­gle­ich mit Stu­di­en­ab­schlüssen, wie Bach­e­lor oder Mas­ter. „Wenn es gelingt, die Jugend wieder mehr für das Handw­erk zu begeis­tern, wür­den auch mehr junge Men­schen Handw­erk­er wer­den wollen“, ist der Bun­destagsab­ge­ord­nete überzeugt. Handw­erk habe nach wie vor „Gold­e­nen Boden“ und eine aus­geze­ich­nete Per­spek­tive, wen­ngle­ich es sich dafür auch anzus­tren­gen gelte, so der Poli­tik­er. Die Ver­di­en­st­möglichkeit­en seien aus­geze­ich­net und wer­den in näch­ster Zeit angesichts der hohen Nach­frage wohl kaum sinken. (…)”

Quelle: www.moz.de, 17.11.2018

Foto © Jens Koep­pen

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