Straßenbau mit Zeitverzug”

Mehr Ehrgeiz vom Land bei Bau der B 198!
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Straßenbau mit Zeitverzug”

Mehr Ehrgeiz beim Aus­bau der B 198 fordert Jens Koep­pen vom bran­den­bur­gis­chen Infra­struk­tur­min­is­teri­um. Die Märkische Oderzeitung berichtete darüber mit dem Artikel “Straßen­bau mit Zeitverzug” am 26.05.2015. Den voll­ständi­gen Artikel kön­nen Sie auf der Inter­net­seite der MOZ unter https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1392668/ lesen. Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen nach­fol­gend gern zur Ver­fü­gung.

Aus dem Artikel:

Nach­dem der Bund dem Aus­bau der B 198 zwis­chen Anger­münde und der Auto­bahn zuges­timmt hat, soll das Land jet­zt Druck auf die Pla­nun­gen machen. Das ver­langt der CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Jens Koep­pen. Er fordert mehr Ehrgeiz und einen Baube­ginn noch 2016.

Koep­pen macht dem bran­den­bur­gis­chen Infra­struk­tur­min­is­teri­um schwere Vor­würfe. Die Rede ist von Fehlpla­nun­gen und Zeitverzug. Bere­its zweimal seien die Pläne zum Aus­bau der für die Städte Anger­münde und Schwedt wichti­gen Verkehrsan­bindung zur Auto­bahn über­ar­beit­et wor­den. Jet­zt liege eine Genehmi­gung des Bun­des vor. Demzu­folge müsse das Land nun einen verbindlichen Zeit­plan vor­legen. “Die Aus­führungs­pla­nung muss spätestens im Okto­ber dieses Jahres vor­liegen, damit die Bauar­beit­en für dieses wichtige Infra­struk­tur­pro­jekt im kom­menden Jahr endlich begin­nen kön­nen”, so Jens Koep­pen in ein­er Presseerk­lärung. “Es kann nicht sein, dass bei einem so großen Pla­nungsvor­lauf von rund 15 Jahren eine Fes­tle­gung auf einen Baube­ginn 2016 seit­ens des bran­den­bur­gis­chen Infra­struk­tur­min­is­teri­ums nicht möglich ist.”

Im Bun­desverkehr­swege­plan bis 2030 sei für die Uck­er­mark ohne­hin nur ein einziges Pro­jekt benan­nt wor­den. “Wenn das Land sich nicht auf einen Baube­ginn fes­tle­gen will, ist das für mich ein deut­lich­es Indiz dafür, dass man auch 2016 verge­blich in der Region auf den Baube­ginn warten wird, da die Pri­or­itäten vom Land schein­bar anders gelegt wer­den”, so Koep­pen. Er hat­te seine Befürch­tun­gen bere­its im März in einem Brief an die bran­den­bur­gis­che Verkehrsmin­is­terin geäußert.

Der Lan­des­be­trieb Straßen­we­sen wollte eine wesentlich teurere Vari­ante bauen. Das war auf­grund von erhe­blichen Kosten­steigerun­gen nach ein­er 15-jähri­gen Pla­nungszeit sowie durch Zusatz­forderun­gen aus dem Plan­fest­stel­lungsver­fahren ent­standen. Die zwis­chen 9 und 15 Mil­lio­nen Euro teurere Vari­ante ließ der Bund nun über­ar­beit­en.

(…) Ein neues Plan­fest­stel­lungsver­fahren ist jet­zt allerd­ings nicht mehr erforder­lich. Aus­sagen zu einem voraus­sichtlichen Baube­ginn sind jedoch nicht zu hören. Daher ver­langt Koep­pen “mehr Ehrgeiz” vom Land. Er macht Druck, um doch noch einen verbindlichen Zeit­plan zu bekom­men. (…)”

Quelle: www.moz.de, 25.05.2015

Bild © Jens Koep­pen

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