Treue zur Uckermark”

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Treue zur Uckermark”

Die CDU Uck­er­mark lehnt eine Kre­is­fu­sion der Land­kreise Uck­er­mark und Barn­im ab. Auch die Gemeinde Boitzen­burg­er Land hat nun eine Wil­lens­bekun­dung zum Erhalt des Land­kreis­es Uck­er­mark ver­ab­schiedet. Die  Märkische Oderzeitung berichtet am 02.06.2015 auf ihrer Inter­net­seite über dieses The­ma mit dem Artikel “Treue zur Uck­er­mark .

Den voll­ständi­gen Artikel find­en Sie unter https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1394628/. Einen Auszug aus dem Artikel stelle ich Ihnen gern nach­fol­gend zur Ver­fü­gung.

Aus dem Artikel:
 “Während sich im Raum Anger­münde und Schwedt die Reak­tio­nen auf die geplante Kre­is­fu­sion zwis­chen Barn­im und Uck­er­mark bish­er in Gren­zen hal­ten, mehrt sich der Wider­stand in den Altkreisen Tem­plin und Pren­zlau. Jet­zt hat auch die Gemeinde Boitzen­burg­er Land eine Wil­lens­bekun­dung zum Erhalt des Land­kreis­es Uck­er­mark ver­ab­schiedet. Die Region ste­ht jet­zt schon vor großen Her­aus­forderun­gen, die sich mit ein­er Ver­lagerung des Kreis­sitzes ver­stärken wür­den, heißt es in dem Papi­er. “Eine Schwächung des ländlichen Raumes darf es nicht geben.”

Die Gemeinde sieht daher eine Zusam­me­nar­beit zwis­chen den Kom­munen als sin­nvoll an, eben­so eine Auf­gaben­verteilung zwis­chen den Land­kreisen. Es dürfe aber keinen Iden­titätsver­lust geben.

Vor allem die CDU der Uck­er­mark ste­ht hin­ter ein­er strik­ten Ablehnung ein­er Kre­is­fu­sion. Mehrfach haben sich Abge­ord­nete für den Erhalt der Uck­er­mark in ihrer jet­zi­gen Aus­dehnung aus­ge­sprochen.

Als “unaus­ge­goren” hat der CDU-Kreisvor­sitzende und Bun­destagsab­ge­ord­nete Jens Koep­pen das ger­ade vorgelegte Leit­bild für die Ver­wal­tungsstruk­tur­reform in Bran­den­burg beze­ich­net. “Es bestäti­gen sich die Befürch­tun­gen, dass Struk­turverän­derun­gen ohne eine echte Funk­tion­al­re­form schlichtweg durchge­zo­gen wer­den”, so Koep­pen. Er kri­tisiert die Fes­tle­gung von Min­destein­wohn­erzahlen nach der Bevölkerung­sprog­nose für 2030. Das würde zeigen, “wie wenig fortschrit­tlich die Lan­desregierung angesichts von Verän­derun­gen der demografis­chen und finanziellen Rah­menbe­din­gun­gen für Bran­den­burg” agiere.

Die Reform­pläne wür­den nur Unsicher­heit und Ver­trauensver­lust schaf­fen. “Es gibt keine Einsparziele und auch keinen Mehrw­ert für den einzel­nen Bürg­er”, so Koep­pen.

Der Kreistag Uck­er­mark hat sich bish­er zu kein­er reg­ulären Stel­lung­nahme eini­gen kön­nen (…)”

Quelle: www.moz.de, 02.06.2015

Bild © Jens Koep­pen

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