Schwedt — Stadt am Fluss“, dieses Mot­to, was sich die Stadt einst gegeben hat, darf nicht länger nur ein Lip­pen­beken­nt­nis bleiben. Es muss mit Leben erfüllt wer­den. Zwei engagierte Vere­ine sind seit Jahrzehn­ten am Start. Doch es dro­ht, dass die Grund­la­gen im wahrsten Sinne des Wortes ver­sanden. Die Prob­lem­lage beim Seesport­club ist beson­ders gravierend. Der Schil­fgür­tel nimmt sich immer mehr Wasser­fläche. Es wurde seit über 30 Jahren keine Aus­bag­gerung mehr vorgenom­men, die Wasser­tiefe ver­schwindet zuse­hends. Es beste­ht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf, um vor allem den seesportaffinen Kindern und Jugendlichen weit­er­hin gerecht wer­den zu können.

Die Stadt­spitze sowie alle Frak­tionsvor­sitzen­den ken­nen das Prob­lem und beken­nen sich auch zum Vere­in. Es gibt erste zaghafte Anträge und Aufträge an die Ver­wal­tung. Eine neue Ini­tia­tive mit konkreten Lösungsan­sätzen und För­der­möglichkeit­en der EU habe ich heute mit dem SVV-Vor­sitzen­den Achim Höpp­n­er und dem Vere­insvor­stand vorgestellt. Diese Ini­tia­tive soll als „Brandbeschle­u­niger“ dienen, um das Mot­to nach vorne zu brin­gen. Das soll in der neuen SVV ein wichtiger Schw­er­punkt wer­den. Nach der Kom­mu­nal­wahl dür­fen wir keine Zeit verlieren.

 

Fotos © Jens Koeppen